Pandkct. L. XXXII. De legaiis et fidcicommissh in. 367
**att derselben ein Grundstück, erhallen Laien. §. 2. [Jemand]Jjat die Seja und den Mävius, seine Freigelassenen, auf gleichellieile zu Erben eingesetzt, dem Mävius hat er den Seinpro-u, i'8, seinen Mündel, subslituirt, sodann hat er durch ein Fidei-jommiss ein Codicill bestätigt, in welchem er so verordnet hat:*-<i'cius Titius der Seja, seiner Erbin, welche icha, 'f die Hälfte eingesetzt habe, seinen Gruss. Ich^erbiete, dass Mävius, mein Freigelassener, wel-c hen ich im Testamente auf die Hälfte zum Erbeneingesetzt habe, jenen T heil derErbschaft erhalte,n n d ich will, dass an dessen Statt, und auf des-*en Theil 4- » g■ ■ b » u V u l> 1 i u s Sempronius, mein'ferr, Erbe sei; und dem Mävius, au welchen nach seinemJulien der Erbschaftstheil nicht kommen sollte, hat er mit•olgender Bemerkung e^n Fideicominiss hinterlassen: Ich^ i 11, dass dem Mävius, meinem um mich garö icht verdien ten Fre igelassenen, hundert undf urif-*<g Flaschen alten Weines gegeben werden b o I- •
°"; man hat gefragt, ob, da der Wille des Testators diesergewesen sei, dass jedenfalls der Erbschaftstheil an den Sem-Ptouius, seinen Mündel, kommen solle, man annehmen könne,°ass Jas Fideicominiss in Folge der oben geschriebenen"»orte gelte, und von wem Sempronius es fordern könne, daHer Verstorbene] das Codicill an eiue gewisse Person gerich-]^ 1 habe. [ScUvola] hat das Gutachten erihc.ilI , dass da»''ideiconimiss vom Mävius gefordert werden könne. §. 3. Ein
a 'er hat seinem aus der Gewalt entlassenen Sohn sein ge-■•"nintes Vermögen, ausgenommen zwei Sclaven, nicht auf!|eu. Todesfall gescheukt, uud hat sich vom Sohn in folgendenRotten stipulirt: Anlangend die Sclaven und die** r 'indstücke, welche ich dir in der Absicht eineröc henkiiiig' überg'ebeii und abgetreten habe, so
8 o 11 es uicht durch deine Schuld, oder böse Ab-geht, auch nicht durch den, welchem diese Sachea ngehen wird, bewirkt werden, dass diese Scla-\j n i und was von ihnen geboren sein wird, und'''ese Grundaiü cke mit demli eilaas, wenn ich woJ-
e n werde, oder wenn du sterben wirst, und was^° n ihnen vorhanden sein wird, auch nicht durch
°s,e Absicht, oder durch Betrug, oder durch dein°der dessen Zu ihn n, welchen jene Sache angehen^ i r d , in der Natur der Dinge oder in der Gewalt1,1 sein aufgehört hatte, wenn ich leben werde,1,1 •", oder dem, dem ich sie bestimmen werde,"«•cht zurückgegeben und nicht ausgeantwortetVerden. Es hat sich die» Luciu* Tili«*, der Va-