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Geschichte der Stadt Düsseldorf : in zwölf Abhandlungen ; Festschrift zum 600jährigen Jubiläum
Entstehung
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heutigen Tage sowohl in politischer als auch ganz besondersin culturhistorischer Beziehung zu bieten. Dieser Zweckschien erreichbar durch eine Reihenfolge von zwölf Ab-handlungen, in welchen die Vorgeschichte von Stadt undLand, die politische Geschichte, die Geschichte der städtischenVerfassung, der katholischen, evangelischen und israelitischenGemeinde, der Schulen, der Kunst und Literatur, der Archi-tektur, des Theaters und der Musik, ferner die militärischenVerhältnisse und endlich Handel und Industrie zur Dar-stellung kämen. Die Ausarbeitung dieser Abbandlungenübernahmen bereitwilligst die Herren Professor Dr. J. Schnei-der, Dr. Hermann Forst, Dr. H. Eschbach, Dr. L. Küpper,Consistorialrath Ad. Natorp, Rabbiner Dr. Abr. Wedell,Dr. Tönnies, Professor Th. Levin und L. Merländer, Bau-rath 0. Moeller, Dr. G. Wimmer, Hauptmann M. Köhtzund Handelskammer-Sekretär P. Schmitz. Nachdem danndie Stadt gegen Ueberlassung einer grösseren Anzahl vonExemplaren der Festschrift einen Beitrag zu den Her-stellungskosten bewilligt hatte, und da auch der Verlegergrosses Entgegenkommen zeigte, war eine reichere Aus-stattung mit artistischen Beilagen möglich, als ursprüng-lich beabsichtigt war. Alsbald aber begannen ungeahnteund schwer zu überwindende Schwierigkeiten sich zu er-heben. Es genügt hier zu bemerken, dass es erst spät gelangfür die Gesohichte der Schulen an Stelle des verstorbenenHerrn Dr. Tönnies den Gymnasiallehrer Herrn Gust. Knifflerund an Stelle des erkrankten Herrn Professoi Th. Levinden Maler Herrn Ed. Daelen für die kunstgeschichtlicheAbhandlung zu gewinnen. Dass nach diesen und zahlreichenanderen Schwierigkeiten die Festschrift mit allen zwölfAbhandlungen entsprechend dem anfänglichen Plane recht-zeitig erscheinen kann, gereicht dem Verein und den Mit-arbeitern zu grosser Freude; ganz besonders aber empfindetdiese Freude der Vorstand, indem er die Schrift den Ver-einsmitgliedern, den Bewohnern Düsseldorfs und Allen,die sich für Düsseldorfs Geschichte interessieren, nunmehrübergeben kann. Dabei hat er die Zuversicht, dass es denHerren Mitarbeitern gelungen ist, in ihrem getrenntenZusammenwirken den Freunden Düsseldorfs und seiner