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Der Hausgarten
Entstehung
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167
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ERSATZ FÜR VORGÄRTEN UND STRASSENPFLANZUNG 167

Übrigens sind die heute beliebten Vorgärten und dieAlleepflanzung auf den Bürgersteigen nicht die einzigenLösungen der Aufgabe, Straßen mit geschlossener Bauweisedurch Grün auszuschmücken. Die Essener Einrichtung beweist,daß viele Hausbesitzer keinen großen Wert auf den Vorgartenals ihnen selbst gehörige Gartenfläche legen, die sie ihremeigenen Geschmacke entsprechend ausgestalten wollen, daß sievielmehr daran nur die im Eingange des Abschnittes aufge-zählten Vorzüge der Vorgärten schätzen. Da wäre vielleicht inmanchen Straßen der Wegfall der Vorgärten anzuraten, um anderen Stelle folgende Einrichtung zu setzen. In der Straßen-mitte liegt der Fahrdamm. Rechts und links von den Bord-steinen geht ein Laufweg von etwa 1 m Breite entlang. Daranschließen sich Pflanzstreifen von ungefährer Vorgartenbreite undzwischen diesen und den Häusern liegen die Bürgersteige. Vorjedem Hause oder vielleicht vor jedem zweiten Hause führt einschmaler Zugang durch die Pflanzung, um den Verkehr zwischendem Fahrdamm und den Bürgersteigen zu vermitteln. DerPflanzstreifen ist mit einem etwa 80 cm hohen Eisengitter ein-gefriedigt, wie dies bei anderen städtischen Schmuckanlagenüblich ist, um sie vor der Zerstörungssucht der Jugend und derBeschädigung durch Hunde zu schützen.

Eine solche Einteilung hätte den Vorzug, daß sie gleich-zeitig Ersatz für die Alleepflanzung wäre, ohne die Nachteileder Alleen für das Straßenbild und die Vorgärten aufzuweisen.Die höheren Bäume, die nicht alle von gleicher Art seindürften, würden, dem Schattenbedürfnis entsprechend, verteilt,doch so, daß auf die Architektur der einzelnen Häuser Rück-sicht genommen würde. Bei der Allee ist dies ausgeschlossen,da jede Lücke in der Reihe unschön ist. Hier dagegen