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PFLEGE
Abb. 110
werden. Dieser macht sich um so mehr geltend, je ungünstigerdie äußeren Verhältnisse für das Pflanzenvvachstum sind. Manhat deshalb in Essen an der Ruhr (ob auch anderswo, ist mirunbekannt) die Vorgartenflächen an die Stadt abgetreten, wo-gegen letztere die Pflege der Vorgärten dauernd übernommenhat. Will ein Besitzer seinen Vorgarten reicher unterhaltenhaben, als der Durchschnitt ist, so zahlt er dafür einen ent-sprechenden Betrag an die Stadt.
Man ersieht hieraus, daß das Streben nach einheitlicherWirkung der Vorgärten bereits praktische Folgen hat. Nun istselbstverständlich nicht zu wünschen, daß statt einer einheit-lichen, harmonischen Ausgestaltung eine gleichmäßige Aus-schmückung erreicht wird; denn das hieße den Teufel durchBeelzebub austreiben.