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EINRICHTUNG UND BEPFLANZUNG
Gegenteil zu regelmäßiger Grundrißgliederung des Vorgartensheraus. Heckenwerk, Einzelgewächse von regelmäßigem Bau,wie Zypressenformen, Taxus-, Buxus- und Magnolienbüsche,geradlinige Rabattertstreifen und geometrische Beetformen ordnensich dem Aufbau des Hauses unter. Einige höhere, möglichstkugelige oder pyramidenförmige Baumkronen, symmetrischrechts und links von der Hausachse, etwa zu beiden Seiten desEinganges oder des Risalites angebracht, verschmelzen denGarten noch mehr mit der Architektur des Hauses.
Man findet eine derartige Anordnung sehr häufig, kann dabeiaber auch manche Fehler beobachten. Oft trifft man zu vieleBäume darin an. Ich erinnere nur an die zahllosen Kugel-akazien, welche oft in Abständen von 3—4 m längs des Hausesstehen. Was hat man sich denn wohl bei ihrer Anpflanzunggedacht? Eine Kugelakazie erreicht, wenn sie nur so weit alsnötig beschnitten wird, in nicht zu langer Zeit einen Durch-messer von 4 m. Dann berühren sich die Kronen, und ringsum das Haus legt sich, von dünnen Stämmen getragen, einetwa 5—6 m hoher, 4 m dicker Laubkranz. Merkt derBesitzer oder sein fachmännischer Berater, was er angestellthat, so beginnt er, die Bäume alljährlich ihrer Zweige zuberauben, und da die Akazie der am spätesten austreibendeBaum ist, so steht über ein halbes Jahr lang eine Reihe Besenvor dem Hause, aus denen sich für den Rest des Jahres grüneKugeln entwickeln, die ebenso häßlich sind wie die laublosenBesen. Sie gleichen eher einem hölzernen Baum aus der Spiel-zeugschachtel als einem wirklichen Baum mit malerischem,natürlichem Astbau.
Mein Beispiel ist noch nicht das krasseste; denn ich habeeinen Vorgarten in einer Großstadt gesehen, in dem man statt