DER PLATZ AM HAUSE
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Platz dicht am Eingang, wenige Schritte vom Hause gelegen,durch die Scheunenwand gegen Sonne und Zugwind geschützt(Abb. 61). Er heißt der Eßplatz, womit sein Zweck als Sommer-Speisezimmer angedeutet wird. Er könnte aber ebensogut Wohn-platz genannt werden; denn er wird vom frühen Morgen anvon den Frauen des Hauses zu häuslichen Verrichtungen be-nutzt. Die Scheunenwand ist durch wilden Wein begrünt,welcher malerisch vom Dachfirst herunterhängt. Im übrigen
Abb. 61
umschließt ihn dichtes Gebüsch aus Goldregen, Flieder, Jasminund anderen schönblühenden und wohlriechenden Sträuchern.Die einfache Weganlage und Quartiereinteilung ergaben vordem Eßplatz eine kleine freie Fläche. Sie ist zu einem Blumen-gärtchen hergerichtet, dessen Beete durch Buchsbaumlinien be-zeichnet und durch schmale Kiespfade zugänglich sind. Sie sindmit den für den Privatmann wertvolleren und kostspieligerenGeranien, Begonien, Fuchsien usw. bestanden. Im Hintergrunde
Encke, Hauswarten