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SCHLING- UND KLETTERPFLANZEN
da man Staudenund Sommerblu-men darin ver-einigenkann. Einbeliebiges Gar-tenstück (keinebestimmte Beet-form) wird mitallerlei ausdauern-den Stauden,Zwiebel- undKnollengewäch-Abb. 19 sen dicht be-
pflanzt. In jeder Jahreszeit wird ein Teil davon in Blüte sein,manche werden bereits verblüht, andere noch im Beginn ihrerEntwicklung sein. Hier entstehen Lücken in der bepflanztenFläche, welche durch einjährige Blumen der Jahreszeit, also imFrühling mit Vergißmeinnicht, Stiefmütterchen, im Sommer mitSommerblumen ausgefüllt werden. In dem Gärtchen des Freun-des P. (Seite 102) ist das Mittelstück des hinteren Gartenteiles sobehandelt.
Wir haben im vorstehenden einen Überblick über die Ge-wächse des Gartens in ihren beiden großen Gruppen der Holz-gewächse und der krautartigen Pflanzen gewonnen. Zu denletzteren zählen noch die verschiedenen Gemüsepflanzen, derennähere Besprechung über den Rahmen dieser Abhandlung hin-ausginge, dagegen verdient noch eine physiognomische Gruppeder Würdigung, welche sowohl holzige als auch krautigePflanzen umfaßt, die Schling- oder Kletterpflanzen. Man unter-scheidet botanisch mehrere Gruppen von Kletterpflanzen, erstens