Büch CXXXMI
? Darnach soll man nemen ronde stein handt groff/vnd legen den, pfcrd vilder feine° fü^/damlt mach jm fein straw. von solicheil ronde»» steine,» müssen fem fü^ in staterbewegt»,»g fein, dauon werden die serin / das seind die nenn müd/vnd auß jnen werdek,,. ! vcrtryben die hoffen fcüchtigkeltcl» die seine fuß schwer gemacht haben. Aber vochynsoll es gedeckt ftln mit einem leyncn sack wol gencyctin waHr. vnnd es soll nit essn»ochtrincken/vn nd auch nit wonen an der Sonne»»bly es zü jn» selber komptin denvü:icten standt. Auch ist )n wiNn/dasdie sucht nichts/oder wenig schade b:inttt den
vcr)n»sctvcrrompr»nvc»
Mli vsugen standt. Auch ist Zu wlss»,/das die sucht nichts/oder wenig schade bungt den^ miigen Pferden, wai» dauon werden jre beyn groß vnd starck.
j»M Von cmcr sucht gmam Bulsmi.
'/ZcM ^as. xx. Capitel.
Mjs!' ^^Dfnchtgcfchicht von hitz die weychmachet die fey^tigkeit. die verstopfft die ro^^ reit der lunge»»/das etN Pferd kallm mag ähten»cn. vnd würt do bey erkant wan?' die naflocher werden auffgedonsen/Vnd die lcnden schlagengeuach. vnd würt lung^cnjucht/oderBulfini gcnant/vndheryschlcchtig.^cmfoltitmachenetntranckvöMw ^^scaren/In:bcr/Galgan/gleich vtl. Kümmel vn Fenchel auch vil/all gcpuluert»M ^ vreitt/vilnd darZn Gaffron in bequemem gewicht / vnnd als vil eyger dutter als! 5 N die vo:5enanrcn ding/vn nd dauon mit einem Ächfen ho:n dem pferd gyesscN in seinhalf, aber es muss; hoch gebliitden ston Mit seinem Haupt funder Zaum/das jm das»Zp« ^ Wcrh fngcgosscn/vnd darnach ein gantz stund also bleyben ston hoch gebtlnden/^ das die mtttcry in sein gedarm mög steygen. darnach soltu es füren an der hakdc/oderMM wenigrcj'tce», das es die matery nicauffwerff durch dz maul, dem nach soll es ein tagMM vimdttacht mchrs eMn noch trin cken/das nit gehynderet werddertranckan seinerlriircknng.Gen anderen tag soltU jm geben graff Zi» essen/oder die fchylff vonrho^Weyden ryffccht/odcr vö weinlaub. dZ die hiy des trancks gemässgct werd.Voll der aryney würt wolgefundt ein solich pferd/ nämlich wer die sucht new. wannste aber veraltet/so würt fye gescheht vnbnflich. beyde lcnden sollen im gemocht wer^>sfadtöK Zweyen streyffen ein iiber den andern/das von dem mitwürcken des feürs diefach der schlagung der lcnden werd gemindert. Auch soll man )m dic nafflächer auff>schneiden nach der leng/das im der luffcleycht werd jnvndauff Zugon. 'LVanesweriil dem herbst solt man ein s>lich pferd settigen mit zeytigen trubclcn/oder mit füssm^ mosi d:encken das wer jm gar gut.
Von der sucht genant Hnfestueü
Sas. xxj. Capitel. «
AM /?vSkompt ein suche den pferden wan fye gargcmühet werden Zu grosser hitz/oder^Wlor fchwttzen/vnd werde gesteltin kalte/oder windechte stall, wan dlirch die offnenDP fthM^locher/vnnd durch das maul godt p» windt vnd kelce / dauon volgt die ver<--UWl ^hnmpffnncs der nerui mit wenig gejchwulstes/vnnd bnngt wee/Vnnd hyndert dengang des pferdes/vnd würt genant Infestucus. vnd das ist clngewtssz Zeychen wandie hallt des pferdes alfo startet/das fye kaum mag begriffen wcrden/odcrge)wung^eil. vnnd seine äugen die trahenen/oder tryesfen. Oan bald fetz es m ein warn: statt/MV ^nd mach heyss? etliche lebendige stein das fye glüen/vnd leg fye an die erd vnder den>W bauch des pferdts fo es vothyngany überdeckt ist mit emem lange wüllen düch langBj! vndb:cyr/das esauff allen feyten liahe rür die erd/vn nd das Mittel auff dem ruckendes pferdts fey. die ntderhangende», teyl des duches follengehaltcn werden von Zwey«?„.I en nmltnen/vilnd die steil, begossen zum dickcrcn mal mit warmem wasser / das alfo.zu vsnden bmnsten der stein das pferdgany fchwitzendcwerd. dani» foll man das düch^ ' Zu wickele» vnder dem bauch/vnnd mit gurten wol ZuHauff zyehen. vnd alfo foll esals' bleyben biy der fchweyf gesttllet ist.dan nlit warmem ancken/odcr oley/oder andcrm' ^ A ij