Aas Ncüttdc ^
hyndereti/vnd nne dem aussern end bind cs an den schwanystycl/das es nie mög au? ^fallen, ^a?m so rcye cs bald lang trabende an berg/vnd von bergen ab. vnnd wer es FkalteZeyt/so bedeck csnnt einer wullenen deck / vndrcyb jm seinlcnden stercklichmir -den Ix'ldcn die Mit oley geschnitert seind. dan würt es erwo:met/vnd der windtgodc Kau^ jn, durch das rho:. Darnach soltu jm geben Zu essen vnd trinckcn warmer na^» ^tur. man soll jm geben gesotten wajPr zu trinckcn mit Rümel vnd Fenchel ingroftscrmcmg/nie zu warm vermischet mit'lVcysszc n mccl. vnnd la^cs al^o lang durst - ^leyden das cs sokchen tranck trtnck. Also auch mir der speif. auff sei» futer klein gos> Zstrawet )S>ltZ:an/oder gestosscnei» Seuciibaum/vnd werd warm gehalten vndgc?deckt. Ä>ann aber das wec istvonüber^em futer der kö:ner/so würt jm seinbauchharc/vnd die lcndcngcschwollen. L)an nym ^appelen/Byngelkraut/Berenklaw/'Vyolkraut/vnd dergleichen/vitd s:üd sye in wafler/vndthudarZu honig/oley/saltz/ ^vnd kieyen von IVexss^n mcel. vnd Nit Zu warmgeü^ cs in eine!, groben klyMr sack ^der em rho: hab. vndgettfjm alle ding wol gcsyhen in jAnenleyb dlirch den hyndern/ ^also das es mieden hyttdcrstenfujscnvil hoher stotwan mieden vo:dcrstc»,. vnd ver ^ ^mach jn, den hinderen / das cs nie aufiauff. ^Varnäch sollen trececn Zwen knaben ^yegklicherausfcü:?r seyeen nntctttemrondcnstcckcn/vndscinen bauch treiben hyilvn ^her vochynwolgeschmincmttoley/oderfiuschcanckctt. Darnach soltu jn,auffchün ^den hyndern/vnd es reyten überberg vndtal.wan esdan wol stnlet/sö würtcs gene^ ^sen. "Wann aber das wee kompt vom Harn / so geschwuUt cs bey seinem gemächt am ^bauch/vnnd wurffc sich an die erd. Van soll man nemen b:unkreff/rag vnd nacht/^Deer dystelcn/viid die wuryelen vö Spariyenglcich vil/vnd die sycdcn in salywaft ^scr/vnd auff die nacht warn, binden nah Zu seinen, gemacht mit b:eyten banden/vn ,das Zum dickern mal thun, vnd das wider wo:men wan es kalt würt. 'sVandasdcnHarn nit bnngt/so schmierdein hant mit oley/vnnd Zeuhe jm auf sein gemacht vnd ^rcyb dz mit oley. dan nym gestoAnen Pfeffer vn Rnoblauch/vnd jtoj? jm das in seingemacht mit den, kleinen fingernder nym 'Wandtleüf/oder gemein leüßgestossei,/ !vnd in oley gesotteil in selngcmachc.'Wan das alles nit htlffr/so !a ^ ein pfcrdts niüt^ter frey gon in dem stall / vnnd es auch vngebunden / so würt es von not gereyyt Zii ^Harn en. Kas ist Mich bequem Zu allen den vo:genantcn wccn. wau der willc Zu demwerck krcfftlgctdicnarur.
Von einem svecßtaaen acnanc Inftmdict'. »!.
Aas. xix. Capitel«
!?Lr syechtag/oderdie sticht kompt den pferden vfüberigen, essen/odertrinckei»/
von den das blut gcniert würt/vnd fkeygt ab iil die schenckel/vnd macht das cs ^nit mag gon. Auch kompt dasauff vnmajstgcr arbeyt. die macht auch das blut vn
ftüchtigkeit abstygen ln die schc»ick^l/vi»d verhindert dcngang.daiion inüsten jm ab 'W
falleii seine hüff/oder klawen wer jm nit gut. Auch kompt cs vndcrZeyte au^grossem ?«/wee/dassich geursacherbatauß vnmassgerarbeyt Vildhiydasdlcboßen feüchttg^
keiten niderstygeinn die schenckel. vnnd würt im latingcna nt Insiindic,. Zu teutsch Mvergange>i.1l?an daspferd begynnct hyncken an einen,/oder alle fussen/vnd schwär - ü
ltch sein schelickel bewegen / vnd ist nit leichtlich vmbZuwenden mit dem Zaum /ist cs ' «ein zeychen des genanceii syechtagen. 'wer ein solich pferd fcyft/vnd eu»s vollkon,^
menen alter s/so soll man jm trincken geben nach seinem lust/vnd darnach lassen an ^ ü
beydenschlaffen vndallcnvicr fassen also vil/dases gleich schwach werd, darnach m ^!
kalt fiycsicndlg waArgcstelt biyan seinen bauch/vnd lang Zeyt daringehalten/vs'.d ^
nichts zu essen gebe,» bly cs gany frey ist. 'Wer cs aber jung/oder mager/soll man jm ^
nie geben also volZu trincken/sunder also lang mit den, Zaum aussgchaleen in kalte «k
Aar:;ach