Buch
den mit yscn die jn becplemmgcsthickt nach fren klawen/leicht vnd wo! aitligen. wanlcichrigkett der yseit machcn dtc pftrd würckllch vitd beweglich, vnd wa»»ndie ysen wolangezogen werden machet jrc Nawcngröjscr vnd stcrckcr.Auch wan cltt pferdt schwiyct/sdcr ser ist erhyyet/soll es kttchts cjscn noch trlnckcn buz es wol Zugedeckt werd/ vngefürt bitz die hyy vnd schwcyp ad ston.Auch ist Zu wisse,t / das vngewonllch reyte vssdie nacht schadctgrö^llch den Pferde n/aber der mo:gen rytt ist loblich.Auch tttgrosserhytzfoll ein pferdt stäts haben ein lemen deck für die schnocken. vnd ein wüllene in zeycder kcUc.Sle gesundtheyc auch zu halten soll man Zu vier malen rm jar die ädere andem half lassen den pfcrden.lm glcnycn.un somer. »m herbst. vnd im winter. Auch»st zuwtssen/das ein pferdc wol bewart/vnd masstgklich geritten ( als dan bequemet)wert wol täglichen Zwcnylg jar.
Wie man lcrZicli soll das pferdt güc stttm.
^as° vj. Capitel.
A>m ein man ein pferdt will fyttig5/so soll er Zum erstengar janfce Zaumdabei» vud sHwach.vnd dasgebyjsz s>ll mit homggesalbet sem/oder nueaitderj ußlgkelt.^Vanu eiit solchen Zaum wird es lieber nemen. vnd wanesjstgcnympc soll mal» es lcichtiglichcn füren an der handt obcnds vnd mo:gens buz
anderen vnd ob es i»oc ist soll eurer Zn fussen vo: jmgon. vnd alle mozge frü an ebeneV.V5 nlcstemechc noch bet gecht soll esgeriteen werden biy zumitteler tertz. 'wann esnun em msnac wiregerltten on sattel/ so soll man on vngcstümigkcit jm ein leichte»»saccel vfflegen/vnd dann werd es an der handgefürr big m wlnter.^vann der reürervßgcstyt/fö soll er nit bewegen das pferdc brrz er seine kleyder geschickt nach gewonkcher b-qncmigkcit.wann von solichem still halten mmpc der phol eingüte gewonheycnicbald vngestümlich an Zu spnngen/oder lauffen.In solicher Balten Zeit soller halte
van von nacurgat das pferdt lieber Zur Kucken wan Zu der rechten seltte. 'Van es j»rauch z-nr du nckt mag er dasgebissz wechffelendaserdestbassz Zu halte sey. ^arunrsp:tchlchdlttchgcäekert fcldt schlechts vnd nit schlechcs.berg vn ral.ster,recht vnd niestanechc zu trabe/das es lerue sein ZÄß vffzä Hebe/Ä?an uunder phol woltrabenkan/sssoll man jn die solliche weg lernen Zelcen/vn spnnge.doch sänßrkch/alle t«g ein mokZä zelccngcwcne.würderzüml dar zügehaltc/würdzu besorgen dzersterttgodcr hurdcrsichgoit würd.Im traben v,td lauffeit soll ma»» dieZügel nider halte/das der phoZb-Zwungen werd settthalfkrumcn/vndsein Haupt nider trage nach der b:ust/ das epwerdgcwcZldtZÜ beyde,» scytten/vnd uicrcke vffdieweg mtvmbwende. Auch merckeob er hartmeülig/oder weychniciiltg sey/das er dar nach ein Zaum mach.'lvan etlicheftindsarscharpff.etliche gar müdt.vn etliche mittelmMg.Ocrfo:msch:etbich nit.'wann sie ftlnd bekant bey den mcysteren. Auch mag man sie nic also wol i»t schnffcen-bedcuten/als mit angescht erzeygen.^s ist auch niiy Zu reitten in die gajscn der stetevitd nämlich wo vil schund sitzen/oder andere hantwerckcr die vil bochen o!> klopffcn/dasc6künwcrdVndonersch:ockcn.'WancsabcrZusolichennicgcrngodc/soU mattes nic fast Zwingen mit spo:enoder schlegen/sunder mit sänfften streychen in gütUch^em yaitdel daringefürc werden.Auch mujsz er Zu dem dickernmal ab steigen vnd wider vffsiycn/das er ,nach gewoitlich vn still ston den phol mit dem »ff vn ab steigen./Viße d: ng alle soll ntan üben oder brauchen biy das der phol alle seine Zaiigcschojsel»hst/öder (alscclichc sp:cchcu)geschobc,t/dasdangcwonlich alles in dem ftjnffrcn jar/ - ' ' " ^ - - " - - 5 ntj -