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Vom Ackerbaw, Erdtwucher vnd [und] Bawleüte[n] : von natur, art, gebrauch und nutzbarkeit aller gewechsz, Früchten, Thyeren sampt allem dem so dem Menschen dyenstlich in speysz vnd Artzeneyung .. XII. Bücher ...
Entstehung
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LXXXIXr
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Buch I .XXXIX

vrcrd. vnd die erdt soll gar manch mal gerürt werden. »der ze^e»» ist dascrdtriHalso gar lofdas die cntpfa»»ge»» feücht»gkeic leychrlich auffgei.ö^r würt auf M bzedc^mcn/so wmcder gart»»»dem suu»mer außgetrück,»ec. dünner co »»uydas mau dcn<erdrbode»nzugeb ierh vnnd myst/so cr nitleychtlich mag begossen werden/vn5 aucht>l langer Zeyt nit ko?nn»en ist bcgtcjsllng von dem dymmel. 'Van u aber ein garc Zuvil wässerig ist/jo soll cr vmbgrabe»» werden nur grabcn/vnnd durch diegarten aitch»graben vndgrüben gemacht werde»»/das die iibengc feüchcigkcit abtrete Zu den au^wendlgen/oder andrsten teylen. 'Wer cr aber Zu truckcn vnd dürr/so darß'er keinergrabe»». wann sye ne inen dem gartten sein nütz fcücht»»ü^/sü»»dcr cr soll rieffgegra^den werden/als Zweyer schüch tress das hilfftgar xvol cmen truckenen gareren riesfzugraben, vnndln truckeuerZeyt bcgiess»»ng. vnnd dle lilngen pfianycn sollen werdenvmbschattiget. 'lVanauch ein harter wmter ist/so solle»» die neu wen sahunggcdeckcMrden das sye nie erfrieren. 'Wider de»»»»ebel vnd mylcauw soll stro/oder spraun-cr/oder ander solich abraumgeschiitt sein an v;l stecke dergartcu/als palladius spricht/das van der uebel kompt/ soll man dasallcs verbrennen. 'Waun auchdie schneckcnübcrfliissg sctnd/jo sol man d:e ablesen/vnd auftragen. Für des» schaden der omci^cn lvan sye m de»i garten locher haben/so spricht palladius/das mau einer ülen yeryMlcgenfurjrloch. Äder stoß Toste/vnd Gchwcbel/vndbcsprc»»g jr locker da mir.Waiisycaber vonaußwe»»dig darin komen/so mengen wir lct!?/oder kryd v,»d asib/vnd strauwen die all vinb in die äusserste» ceyl der ;eün des garten. Auch v an jr wegweranelnem jngangeins garten/so macht man ein lynien vonoley/so gansycnurdarüber biydassyeganytrucke»» würt. Aber das ist besser züthüu beydenbaiimeu.Ä>ide^die rupen.wan die somen vorhyn besprengt werde»» mit saffc vo», ha»chw:uy/oder geneyc/so schaden jndic rupen uir. Qderin dem blut gesch aft>/ das fte d-e kin^der ablesen vnnd tSdten. mb vil wu»»ders willen soll all Zeyr gesahec werde»» v»»^der andere somcn der Richer somen/das nit maden / oder andere schädliche crearuren»pachten u» den kreütere»». 'Wasdu jaden wilc/dassoltutrückiienluder schalenmmuschele»». Oder sahe <^)ünyan v»l steer deinesgartcii/vmiducmlichZwifthcuden

kürbs. Etliche graben die locher biyauff den vcsten gniudt/darnach seye»» sye was?ser beydem loch in das vest erdtrich. Auch jage», jye/das alle kreüter scher semdvo?alten thieren /wan diesomen vorhyn geweycht werden in den» saM der wurtzeleu vobcM ^'l!dcnkürbfcn. 'Wanndiekrcütcr gelesen werdenZudermenschen spei^'/so soll man^miteinem messr nahe bey der erden abschneyden. vnd manchem traut nympc.AÄiüs knancinyliche blercer dievolkonimen sei»»d/v»»d ia^rd'.c ander»: harcsten stan/das pe

volkommen werde»», als an dem (Dangoldt/Burrctsch/pctcrlm/vud ai»MM ^^'6under lk» dem winter werde»» die Räl die n»an nennet Cappefga»»y abgebautwen. Auch so ist Zu wissen/das in den allen/aufgenommen pererlin vnd Fenchel vnSalbey/v»»d etliche»» a»»deren mer würt der stan» Zu dem dickern mal abgeschnittenwaner gewachsen ist/so werden syegar lang Zeyt grün behalte»» on somen. Aber Zuder arymy soll man sye nit also bestümelen/sonder wast sye kommen Zn jrem rechtenv»»d volkommencn wes:»»/v»»d Zu jrer grosse/so mussz man sye lesen oder samelc»» vnbehaltc/oder nüyen ehe wandle färb jrer blut verwandelt würr vnd abfalle»,. Suder die somen solle gelesen werden wan jr Zyel gantz en» end hat/vnd wan jr rhsigkeirvnd wässerige natur außgetrücki»et ist. ^ie witrrzelen aber die soll n»an nem en vnochaltenwa»»»» das laup/oder bletterfallen. Oie blüreaber soll man lesen wann syegany offen seind/vn ehe wan sye sallen. Sünder dieganyen kreüter soll man neme»»rnd samelen wan sye gany vslkommen seind. ^n»»d die frucht die soll man nemc»rvnd h^tei»/y?a»» sye semd in jrer v»lkonimenheir/^nnd ehe wan sye geschieht seind 5»