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Vom Ackerbaw, Erdtwucher vnd [und] Bawleüte[n] : von natur, art, gebrauch und nutzbarkeit aller gewechsz, Früchten, Thyeren sampt allem dem so dem Menschen dyenstlich in speysz vnd Artzeneyung .. XII. Bücher ...
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LXXXIXv
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fallen. Attch so istzü Nissen /das alle ding nemlich die man behalten will solle»» eMNpfa ngci» vnd adgenomen werden in den: abnemen des liechts/wan dan se-nd sbes^fer/vt:d seind lenger Zu behalten. Auchin Hellem lufft.'oder werter set»»d v»»dbleydc»fye bcsscr/wan in feuchten/oder wai» der regen nahe ist. Auch ist Zu w»An/das alle diekreüter/blüt/wltrtzele»»/ vnd frucht die wild seind an jrer natur stercker ftind wandteheymische/sye seind aber kleiner an jrem wesen (als plimus spncht) Auch vnder denwllden seind die byrgischen/das sei»»d die an den bergen stan stercker. vnd die kreürcrderen statt windig vn hoher ist an den bergen dieseind aber stereker.Auch in allen Fc,schlechten der k» cüter diebaffgeftrbte»»/vttd baff riechenden/vnd mereNicher schmack,enden seind die sterckeren. Auch wM dZ der kreücer kraffr würc geschwachet nach M?cn/oderd:eyen jaren gemeinlrch. Ker kreucer somen vnnd blut wai» sye wol truck» ^ ^seind/sollen sye behalten werden in rruckcnen vnd synsteren stetten wol Zu samen gc-dzuckt in jacklin/dz dergeroch/vnd die krafft nit au ff b:edeme/vnd vcr:iechc/vnd für- ^derlich die blüt. ^Gtc wuryelen werde»» aber baff behalten in einen» subtilen sandt/ ^ -wann man sye grün wtll haben, die kreurerttberdie trucken semd/sollen behalten wer^denineruckenen synsteren stetten. ^ie so^men der ?wibelen vnd des Bauchs/werdenbesser behalten in jrenkolben.

MM PonAaron.

Aronist ein kraue/vn^urycl/vilndwürt indem latin auch also gcnant. Auch hat esa»»dere namen indemlati»»/als Jarus/bar^ba Aaron/vnd pes vi/ruli. Vas kraut das ist warm vnd truck^enindem Zweyten csrad. j-Ls würt fundenm bergen vnd dälen wo es feucht »st/vn auchtrucken / vnd hat sein kraffc indem Winter/

Vn in demsummer. Grosse kraffc ist »n demtraut/virnd nochgrösserer in der wuryelen/wandte wuryelen gegraben werden, vnnddarumbdasft'e auffgcblascnsc»nd/sower>den jye gespalten vndgetrücknet / vnd alsobehalten. Sye haben kraßr auffzu losen/

weych zu mache»»/vnd auff zu dünnen. IlVem sein o:engeschwellen/ber soll diff krautfyeden mit sampr dcr wurrzelen in wein vnd oley puluer von Ritinel/vnd das darauff pflastern. 'Wider die kalcengeschwer/sol auch das kraue vnnd wuryel gejtsjsc»»werden in altem schmeer/vnd in einemzyegelgewoLmet vnd dar auffgelegt. ItVanauchdicscropelci»/dasscinddieferlynncuwscind/so sol dZ kraue vnd die wuryel auchalso vsTgestossen werde»»/vnd Berenschn»aly/vnderdt)wibel Gquillagenanrnntgestossen/vnd darauff gelegt, 'lver ein schönes a nclitvond ein subttle haut ml! h<pben/der stoff die wurtzel Zu pllluer/vn misch dZ n»it rosenwassen / vn leg das a»» die soKbitz dz wajftrgantz darau^gerruckent sey/vn dar nach aber in rosen wajser gemischt/vn aber widergetücknet Zu dreyen oder vier malen/vnd dan die haut Mlt dem pulttcrgcriben/oderrsscnwasscrdarZttgenomen/das macht dtchaucklarerwandlcsalbgc^

nant Eerusa. Item dZ schlecht xulucr diser wuryelen verzerr alles fa nl ubcng fleische

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