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Vom Ackerbaw, Erdtwucher vnd [und] Bawleüte[n] : von natur, art, gebrauch und nutzbarkeit aller gewechsz, Früchten, Thyeren sampt allem dem so dem Menschen dyenstlich in speysz vnd Artzeneyung .. XII. Bücher ...
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XLVIr
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Büc6 ' '

Weingarten soll man erhcben/Vnd/0tcstock anffbtiiden ehe wan die äugeanfa?)ensccrZttgeschwc!!en.^?»»ddiewciNgärtcll die da gcjetzet selnd ozdcnlichnach der rcchce>i o:de»iung mit stecken vndstangen/vn die stock dick in ^,en stongletch ^weyc/so soll man yegklichem stock eine stecken gebc .'t/viind den daran binden »n seinermitte mit banden diedar;» beqilem sernd/

»standers der weiiigart nider. Ist aber derweingart hoch/so soll der stock anhebn ndenwerden an Zweyen enden, vnd vochyn solleandere stecken/oder rho: geblurdensein andicarmdesstockes. In sölicher wei^ werdedie stock dewarc das j ie mc fallen, vnd dar<^nach im herbst/so »st es leychcden weinleft^ren die trat? ben allenthalben Zu finde. ^Sierebcftllenr auch darirach ali^geb:eytec wer?den in solcher wei^/ das d-e starcken mtttstarckcn/vnd die schwachen mit schwachern stecken gesestet werde ii.Iii den wcingär/renaberdadtc stock dün ston/da sollen die stecken d:eyersü^weyt voneinander ston/vnd daran solle gebunden sern rho:/oder stänglin die da anweys>e>» die stock/vnd alt»D-cken das sye allen nm: vnd lar stett bedecken. nd die weis? wurrgeyalten in derAücolntanlschcn marck/abersyegcscltMlrnit. IVo aber die rebeitau^gerecktwer^den als die stnck/daso! man yegklichem stock d:ey kleine stccklingcben ern baldcir sö^cmcnvSdcmandcrn/vndsotlcnZüsamenFcFiircct werden alsmremcmkrazmnnceiner Weyden. d<?.nn soll man die reden aup'b:eyren. darnoch zoll man Zwischen Zweitstock machenenr gäbe! oder ein stab/der sol gebunden sein/dasdie traudcn nir^n d-serd ha»igen. Aen nvingarteir vnd auch den andern m den dle reben werden langge^lassen ist gar nütz das man ern band mach beyden stocken aiifwendig/vnd wan diered cscweyner bat das sye dan gewürgt werd odergewn nden. wan o solrä-ein würg^?ciivndcrdem banddo wachstem marerydie gütwurtin künssnger Zeyt Zu sterckei?die reb/vnd schadet nichts den traiiden an jrcm wachßcn. vnd dle weis wm r lsbiich^ei,gehalten bey Ast von allen. St»»rdcr d,c reden werden nlt ver»mnffr<5k!ichcn vndfiirslchticfkl'-chendo gebnnden.dan siebmdentslealsbald nach demersten grabendesvnngartens nahe bey dem stock an d:ey oder vier stecken. In den Weingarten aberdie in n,a^ vnnd gc stallt oder so:m der spitze?» geschickt scind/werdcn sye allei n mitLstailgen oder Mit jren eygen rcben geniacht. vnnd in der gestallt so ist wol offenbar frweif. 'Werden sye aber au^geteylt in kle,n berglm/so müj^ent sye alsogeo:dner vnndgemacht werden. ^Dan müjsz klein lange stecken Zu den stocke,; stoAn/vn die mü f>send:cycrfufwcytvonclna>idcrston/vnndmüPclnstarckerdcngclgebimden scurZwischen ein» ku r yen vnd eim langen stecken/der mujsz nidergon bey dem stock vnnddagegen erhaben. Auff diebengel viid dlestecken alsogebnnden mujszmandanleg^cn vnd blndeii ander stenglm/vnd deren also vü dasgenügsamkl-ch die stock auff sieaufgercylc werden. Ist aber ein weingart geschickt auffgrozseoder kleine bauni/so»stnütanderszügeschehen wann das dre stock an vil endei» gebündelt werden an diestam/ionddie rebenan die Zweig oder astlin/suiider sollman verso^gendas die bandalle jarans^elö^c werden, alsda spnchc palladms. wann das ist cin erkülung deswcinstocks.

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