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Vom Ackerbaw, Erdtwucher vnd [und] Bawleüte[n] : von natur, art, gebrauch und nutzbarkeit aller gewechsz, Früchten, Thyeren sampt allem dem so dem Menschen dyenstlich in speysz vnd Artzeneyung .. XII. Bücher ...
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XLVv
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Zas

ierdt

in kkcmc bcrgcl. wann von dem rcylbcs stamniens seii»d syc »»ider gceruckt/Vtlttd a»dem anderen reyl werden sye hoch erhaben abs dre schöpft' dicbedürffen Vl1bi»,densv»rarbcyt/abcr syc b:i»igcn vil ftüchc. aber ich leg allein ein sta»»g in den »,»deren tcyl/v»ein in den hohen rcyl die wol starck sey. die reden all/vnnd d»e seer langen/ vnd die v»lnahaussdtecrdthangcnauffhalten nncgrosserftl»chcbnrkcltdertrauben. Ich lass;e»n stang vo: der andern n»r weyccr wani» eins arms lang/ vnd soliche bergli»» machich m den themen der Weingärten vnd äckcr.wozcünsclndvndbäum/auffdielegichreden für das zußünsstig jar. ^nnd nur solichcr weiß micc wenig kosten nym ich viltrauben »nthcmmc»»v»»d Zcü»»cndieondas Zu nichts wercn wan allein Zuholyvndfciir/vnnd Zu bcwarungder garten, auch Zyeren syealso die start wo sye ston. In et,tlchen steccen machet man die Weingärten auff kleine bäitmlin o^cnlich/oder auffgrosse, ^icauff den kleinen bannten werden also geschickt vnndangcricht. ?nmersten pfianyct n»an die baumlin. wan sye dan zweyer/oder dreyer jar alt werden vndwol bestanden scind sechs oder syden suß hoch /so hauwer man sye dan ab al so nach dersch»ckung desbodems. Ist er mager/kürzer, ist er aber fcyßt/so soll man j>» lenMlassen, darnach wa»i n syc Zweigergewunncn haben in dem na<PUolgeiiden jar/s»hauwcr man sye aber ein s östlicher ma sscn ab/o»» die besten vier die lasset man lengervnd hoher wachsen / vnnd reylet syc also »n vier teyl/vnd leget sye dann auff die vierstangcn gleich alscin bergliii/vnd bejchwart den anderen d»eäst mit steynendassyemc mögen auffvvachsenu» diehohe/sundcrd; sycsichb:eyten müssen in vier reyl. dar/an werden dan gebunden die stock sterckigklich vnndvcst. vnd dic weiß würtbehal/ten i n dem <??ediolanischcn land. Aber Zu pcrga ms machen syc die stam mderer/alsd: ey fuß hoch, viid vü Zweiger lasse; »sie hoch wachßen/das al so das baumlin wiircguskaltgleich als ein vmbkerteglock. In den? nnrrcl mag dan der slyen der beschneide»soll den stock/vnnd das bau mlin niachtsi/da s alle rebcn aufwendig vnibston mdcrgebogen. ^Giegrojscn baun» aber soll tttan also machen/das sye obcn vnd vnden ha/den vtlgrossr Zweig vcrhauwen nachder macht des stocks der den bäum bedecke»soll. Auff die haupecr der vcrhauwenen Zweig solle»! gebunden werden die stsck.nMsyc dan trauben geladen/so werde,» syeallgcbogen gegen der erden. Auch magmanmachen/das die bäum stock tragen/vnnd doch Mr verlieren ir zünemen/vnd dasge/schichtinsolichcrweif, 'wanein'lveyd/oder Popeibaum/odercin ^)lmcnwcrdcnarms dick/so hau wer man sye ab/das sye Zwölff oder fünsszchen fuß hoch blc»bcn/vndvon den zweigen die dan darauf wachfen einer der geradcst soll geschickt werden daser in die hohe wachß. v nd dan aUe jar/odcr über dasa »»der jar werden die Zweig allemabgehauwen die hoch gewachsen seind. aber die a »»deren »ndersten Zweig werdenmacht in maß vnd weiß als wir von den kleine bäumen gesagt haben, an die sol manbinden dicstock/vndsolsyc nit lassen auMygen. ^)ar:o schreibt also/wo der bcdemnatürlich feucht ist da sol man den stock mcr erhöhen, wan»» er suchet nit u »ftinerge/burt vnd narung wasscr als i»» cim crinckuassz / sundcr cr sucht die Son. Varnmbwenichnüy seinin feuchtem fcldtmdem(Deyen vnnd B:achmonat zülaubcndiewcingärcen/vnd sye gany Zu rcy»»igci» von aller übcrsiüsslgkeir. Darnach wan dietrauben nahe Zeytig seind i»» dem Augst/so soll Ma»» sye entplofsen von den überigcnZweigliii/das die Son alle traubei» sehe»» mög vnd kochen/das der wein stcrcker vndZcytiger werd vnd beHrs geschmacks/vnd behältlicher/dcr vcrZcrtcn übcrtgcnfcücht»Mic halb von der Sonnen.

Von erhebmUder wemsiöct.

^Sas. xiiij. Laxitc!.

JAlewcu»^