289publicistische Gebiet erfordern, und Betrachtun-gen über das Völker=, Handlungs=, Kriegs= undbekannt zu seyn Gelegenheit haben, ist leider! nurzu wahr, nämlich daß dasjenige, was an diesenund ähnlichen Apostrophen über die Vorzeichenunſter Tage nicht übertrieben iſt, hauptſächlichin dem vernachläßigten Zustande der öffentlichenErziehung ſeinen Grund habe. Im erſten Unter-richte wird noch immer auf sinnlosen Ceremonien-dienst, und auf das mechanische Herplappern derheiligen Glaubenswahrheiten das größte Gewicht ge-legt: die Wahrheiten der Moral, gerade das wich-tigste, was auf Herz und Leben wirkt, wird inLehre und Beyspiel durchgängig hintangesetzt.Daher wächst die Jugend, besonders der niedernVolksklassen, ohne Bildung der Gesinnung, ohneAufmerksamkeit auf die Hauptsache der Bestimmungdes Menschen, ohne Grundlage, den Beyspielender Unredlichkeit und Verwilderung um sich herzu widerstehen — so frühzeitig, so ungewarnt, undunwiderbringlich dem Laster entgegen. In reifernJahren benimmt die überall gestiegene Sorge fürGewinn und Unterhalt den meisten die Neigungund die Mittel, je zum besonnenen Nachden-ken, geschweige zum tiefen Bewußtseyn ihressittlichen Gemüthszustandes zu kommen. Jene,ihrer kindlichen Einbildungskraft aufgebrungenenLehrbegriffe erleiden nun bey vielen durch Lek-türe, auch durch eigene Abwitzigung und Beob-achtung des damit kontrastirenden Weltlaufeseine unvermeidliche Erschütterung; bey den meisten
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Ueber den Staatsbürgervertrag oder Grundsätze des öffentlichen Rechtes
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