177der Tyranney gar zu beförderlich, als daß dieſees sich nicht zu nutze machen sollte. Wahre Chri-ſten ſind für den Sklavenſtand; ſie wiſſen diesselbst, und es rührt sie kaum, das Erdenlebenhat dafür viel zu geringen Werth in ihrenAugen.Doch sollen, wie man rühmt, christliche Trup-pen so vorzüglich gut seyn. Ich glaube es nicht;ich möchte vorerst welche kennen. Denn nochzur Zeit weiß ich von keinen. Man wird michan die Kreuzzüge erinnern. Ohne die Tapferkeitder Kreuzfahrer in Zweifel zu ziehen, bemerke ichnur, daß dies keine Christen, sondern priesterlicheSoldaten, gleichsam Staatsbürger der Kirchewaren, die für ein überirdisches Reich derselbenfochten, welches jene künstlich genug zu einemirdischen gemacht hatte. Ueberhaupt streift dieKreuzfahrergeschichte gar zu sehr an das Heidni-ſche; denn unter Chriſten müßte ja nicht einmalein heiliger Krieg möglich seyn, weil das Evan-gelium gar nicht auf Nationalgottesdienst ab-zweckt.Unter den heidnischen Kaisern sollen eben diechristlichen Soldaten (wie von allen christlichenSchriftstellern bezeugt wird) Wunder der Tapfer-keit gethan haben. Dies mag wahr, und eineFolge des Wetteifers der Ehre gegen die heid-nischen Truppen gewesen seyn. Allein unter den
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Ueber den Staatsbürgervertrag oder Grundsätze des öffentlichen Rechtes
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