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Ueber den Staatsbürgervertrag oder Grundsätze des öffentlichen Rechtes
Entstehung
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244ihre Sitten; doch nicht ganz so einfach, wie inSparta. Jeder gab seine Stimme laut von sich;ein Schreiber zeichnete sie nach der Ordnungauf; die Mehrheit der Stimmen in jedem Tri-bus bestimmte nun den Ausspruch des Volkes,und eben so ging es in den Curien und Centu-rien. Diese Einrichtung war ganz gut, so langnoch Treue und Redlichkeit unter den Bürgerngalt, und jeder zu schamhaft war, einer unge-rechten Sache, oder einem unwürdigen Men-schen öffentlich seine Stimme zu geben. Als aberdas Volk verdorben, und mit den Stimmen al-lerley Unterschleif getrieben zu werden anfing,vereinigte man sich, die Stimmen im Geheimenzu geben, um durch gegenseitiges Mißtrauen dieBewerber abzuschrecken, und zum Theil auch, umden Betrügern einen Ausweg zu lassen, sich nichtgar zu sehr als Verräther blos zu stellen.Ich weiß, Cicero hat diese Abänderung ge-tadelt, und unter andern auch dieser den Verfallder Republik zugeschrieben. Obgleich ich fühle,von welchem Gewicht hierin die Meynung einesCicero sey, so kann ich jener doch nicht ganzbeytreten. Ich glaube vielmehr, daß dergleichenAenderungen viel zu wenige vorgenommen wur-den, dieß hat den Untergang der Republik ebensehr beschleunigt. So wie eine Nahrung fürGesunde sich nicht für Kranke schickt: so darf