Und dann im eisernen entsetzen rief:
Nun strahlt dein antlitz leuchtend vor mir auf
Und dem ich sehnend mich zu ähneln strebte
Du blickst mich an — ich schrecke bebe juble —
Mit meinen eignen äugen meinen zügen:
Bin ichs bist dus ? Du winkst mir dir zu folgen
Ich komme, Hehrer schwebe mir voran-------
Wo schwand er hin ? Geliebter lass uns eilenDass wir mit ihm den hellsten, tag begehn!
DER WANDRER
Still bleib! Das himmlische hat sondre wege:
Aus abschied und herabkunft, Wiederkehr
Und abschied wächst der kränz der doppelrosen
Der brennend kühlend unsre stirn umflicht —
Schau hin: da uns sein gruss noch segnend winkt
Mischt er sich lächelnd unter die gefährten
Die aus dem tore dir entgegendrängen
Im wald von fahnen adlern freudenzeichen:
Er wandelt unvermerkt durch ihre glieder
Und ihre äugen zielen nur auf dich..
So schwindet er — doch strahlt aus hundert mienen
Sein und dein glühn verwandelt mir entgegen
Und allen blüht das gottesantlitz auf:
Ein tausendjähriger schatten riss entzwei
Der neue Umlauf rollt vom morgenhügel
Und schön und gross beginnt der frische tag.
Dank himmel meiner heimat ström und erde!
Dank dir mit letzter lippe der dies schuf!
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