DER WANDRERVollende denn was sie im bild gebietet!
DER SIEGERDu gabst den wink: der ring hat seinen heim.
DER WANDRER
Heil dir! die wendestunde schlug: wir stehnVorm tor der Stadt, kaum fiel dein wort, so kommtDer herold uns mit kränz und stab entgegen:Nun schwebt er vor uns, sieh dir selber gleichtSein holder schritt, doch unsichtbare flügelBeheben ihn der schwere., nein, so schwebtKein erdenleib, so glänzt kein blick als deinerErhabner geist und Schützer dieser Stadt:Mein kind und gott du retter unsrer weitO segne diesen der den sieg errang!
DER SIEGER
Preis gott und böte! Ich erkenne dich:Du kräftespender unsrer stillsten stundenDu licht im wirbel wahrer schönster jugendO du vom mund geweckt auf unsrer flurDer die erstarrte weit ins leben küssteVom kuss berührt der tausendjährigen mohnVom dunklen ring der lider wischt! Preis dirUnd lob den ich in stillen nachten sang
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