Du nicht dass er ein dichter sei und sänge
Die Unlust euch aus müden gliedern fort?..
Der dichter schaut als kind schon tiefre not
Als Schlacht und sieg euch löst — Sieh was er treibt:
Die knaben scharen sich um ihn im rund
Er lehnt am stamm der buche, scheint zu sinnen
Und singt — er hebt das haupt — ein neues lied.
DER KNABEKomm lass uns hören!
DER WANDRER
Nein, blick schärfer hin!Und lies von den gesichtern der gefährtenDas neue lied: dies klare tiefe leuchtenDie reine glut der hellen äugen sprichtVon einer kraft die mehr als rotten bindetVon einem band das auch im stürz nicht reisst..Wie sie sich scheuer mit der hand begegnenUnd doch verbundner in den blicken sind!Die neue anmut in den herben gliedernZeigt dir am jungen schwärm den zarten keimDer einst durch mann und stamm zur reife wächst.Schilt nicht den freund der so versonnen gehtUnd so besonnen schöne träume nährt:Vor schlacht und sieg — dein unverkürztes teil —Muss schon die saat gelegt sein und gedeihnDie frost und stürme überdauern soll
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