Den irdischen die auf der rinde wohnenDass ihre dichter sie in klang und bildAls lichtgesponnene gestalten spiegelnDie grossen blickes durch die räume gehn —Nur wenn der faden riss der Spiegel brachMuss einer durch die grause öde dringenVom stummen herd den funken-samen raubenDer das gespinst des neuen traumes birgt.Doch wer den flug gewagt die beute nahmWird selber beute für des adlers schnabelIhn schlägt das schwert ihn trifft der pfeilSein ausgebrannter geist wird spott der kinder...Es ist vollbracht — ich sah und litt das schwerste,Mein opfer gab dir weg und wirken frei.
DER WANDRER
Es ist vollbracht: du sahst und trugst das schönsteAus fernstem Schimmer in den künftigen tag:In seinem licht ging ich den weg der schreckenAuf dessen grund der söhn der Sehnsucht sprossIn seinem licht sah ich den hört erglänzenDer ström und land in feuerrosen hüllt.
HOLDER
Dich fand der spross dich lud der hört zur nähme
Des hoffens fülle und des Schatzes häufe
Sind allzusamt in deine hand gelegt:
Nie stand der stern der zeit in solcher gunst.
4 Wolters, Der Wandrer. AQ