DER WANDRER
Widerlicher! Seit dirDas bittre gift nicht mehr die stirn beträufeltGelüstet dich nach jedem anwurf, gierstNach Züchtigung wie ein entlaufner knecht.Was einst vom götterherde in dir brannteHast du bis auf den rost verschlackt, du bistSo äschern dass dein atem staubt und wurdestZu niedrig zu gemein dich anzuspein.Der herd ist kalt: die dämmrung kam zum zweiten,Du bist sie selbst und musst zurück zum f eisen,Schon sind die rächer nah, die mit den därmenDes wölfischen sohns dich binden und die schlängeDir wieder festigen übers wilde haupt.
LODUR
Was schiert mich das geleier: klänge worte!Ich fürchte deine sieben träumer nichtUnd fluche dir und allem was dir folgt.
DER WANDRER
Dein fluch ist stumpf: nicht herr noch himmel hörenDen lästereid, Du bist allein, nicht ich.
LODUR
So helfe gift und eisen wider euch:Auf deinen hochmut eine wölke stahl!Gegen dein traumspiel eine weit in waffen!
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