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Der Wandrer : 12 Gespraeche
Entstehung
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O narr der glaubte und dem spiel vertraute!

Mein mistelspeer hat ihm das herz geküsst

So tief und innig dass es nie mehr schlägt,

Mein feuer hat sein klangholz aufgezehrt

So ganz und gierig dass es nie mehr klingt..

Zerborstne saiten tönten in der glut

Und durch das rasen meiner räder hör ich

Zuweilen den verruchten ton im ohr

Als klänge noch sein eitles lied.. wie ich

Ihn hasste hasse seinen sängermund

Sein ernstes äuge seine heitre stirn

Den sang und tanz die pest in das getändel!

Erinnrung ist schon Wiederkehr und lähmt

Das grosse werk der stählernen bezwingung,

Gesang und fest ist raub an meiner weit,

Ich merze ihr gedenken aus den Seelen

Dass keiner deine worte mehr versteht.

Nimm deine träume geh in einsamkeit

Du wirst daran vergehen wie der mahner

Der jüngst sich wieder meine weit vermaass

Der solang dröhnte auf metallnen bau

Bis sich ihm sinn und blick verwirrt: der malmer

Mit eignem hammer sich das haupt zerschlug.

O schürze nur die lippe! Jener war

Dir gleich an höhnen und verachten, Du wirst

Ihm gleich an wahn und quälen sein. Er spie

Mich an und dennoch siegte ich und säete

In furchen die er riss mein eisenkorn.

Du wendest dich ? Lohnt dir der speichel nicht

Für deinen ekel?

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