Ploss hier der quell und immer wird er mirZu füssen f Hessen — Wandrer du riefst es auf!Wer bist du der die zeiten vor und nachZum ringe flicht? Von deiner wimper gehtEin leuchten solchen weg wie jener kreiseDie um den Strahlenherd endlose zweigeVom scheitel bis zur ewigen biege senden..Du kennst die bahn und zwingst in deine schauWas schlummernd einstens in die körner sankWas knospend der besämung harrt. Ich fühleWie zwischen pol und pol sich sanft und schönDer bogen schliesst, die raumlos matten flüchteVerschlingen sich zum festen kränz: nun öffnetDie Wölbung wieder ihre blauen pfortenEntlässt die goldne schar und überglänztDas tal gewächs und tier mit seligem licht.Ist dies der jüngste tag ? Ist dies der morgenDer längsten nacht? Die weisen wissen, wissenAuch nicht, und auferstehung wandelt leuchtetUnd kreist von dämmerung zu dämmerung.Du aber siehst die bluten unterm schleierDer nacht, die knospen unter dichter borkeUnd weckst wie mir den schlafenden die lider.Drum ist dein antlitz jetzt voll glänz, und weichZu neuer küsse dehnung blüht dein mund,Dein glühend äuge liebt und fragt nicht mehr.Wenn du nun scheidest — o verweile noch! —Weiss ich dass hier, ob göttin oder heilige,Mein leben sich am ewigen zweige nährtUnd wieder blühend wächst am reis der zeit.
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