So zogen fürsten neben bettlern, weiseMit kindern fromme lieder singend herUnd für erschlossnes leid, erfüllte bittenZu dank und stetigem gedächtnis hängtenSie weihgeschenke um den altar droben.Damals erfuhr ich viel von wechselndenGeschicken grosser städte länder bündeUnd weh und lust im engen kreis der sippen.Jahrhundert um Jahrhundert kamen gingenGeschlechter bis die fäden plötzlich rissen,Aus welcher tiefe nur, um wessen schuld die grosseUmwälzung rollend aufbrach und nach wildemGetobe schlimmere erschlaffung kam:Der glaube starb und keiner ehrte mehr. —Mich dünkt schon einmal war ein UntergangUnd vieler Völker wandrung aus den wäldern..Ich trug noch andren namen andre würde:Auf meinem hügel stand im dichten hainDer blutstein, weissgewandet gingen dieHochweisen, opferten gefangne knabenBeim aufgang einer grausam schönen sonneUnd deuteten aus rotem rinnsal meinenUnd der geheimen götter dunklen spruch.Denn aller leben hier und dort sind tiefVerflochten: wer die häuser der gestirneDie ströme dämme der neun weiten kenntErforscht aus jedes gang und stand die eintrachtDer andern, Zwietracht der verborgnen, glückUnd not. Der blick ist mitten-weg, und lebenFüllt nur die wechselnden gefässe: immer
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