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Policey Ordnung Des Durchleuchtigen Hochgebornen Fursten und Herrn/ Herrn Wilhelms Hertzogen zu Gulich/ Cleue und Berg ...
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XLVI
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46xlvjdieselbige armen zu zeiten von iren gütern / narungen vnd haußhablichem wesen getrungen/ vnd gar in Grundt verderbt werden/ welches der Christlichen lieb je stracks zuwider vnd vngemeesz/ So setzen vnd ordnen wir / das solche vnordentliche / vnchristliche/ beschwer-liche keuff vnd furleihen/ hiemit gentzlich ab vnd verbotten sein/ vndden jenigen / so deßfalß verbrechen vnd vbertretten/ nit allein dasvorgestreckte gelt vnd waar genommen / sonder sie auch darnebennach gelegenheit des furleihens / gestrafft werden sollen.Von den Juden.S sollen in vnsern Fürstenthumben vnd Landenwie gleichfals bei den Vnderherligkeiten / oder denenorten / so in gemeinschafft mit vns sitzen / auch bei vn-sern Lehen vnd Schirmbs verwandten / keine Ju-den / so nit nach Christlicher Ordnung getaufft / ge-stattet / auffgehalten oder vergleitet werden / bei vermeidung strafvnd peen.Von bawen in den Stetten.An jemandt einen newen Baw anzulegen ge-meint / soll er vorhin vnsern Richter/ Vögt oderSchultheissen / vort den Burgermeister sambtDetlichen Scheffen auff die ledige platz füren / vmbdie gelegenheit zubesichtigen/ vnd zuuerordnen.wie der furhabende Baw nach der leinen gleich in die richte gezo-gen vnd auffgelegt werden soll.Wie auch vnser Beuelchaber vnd Burgermeister sonst mitfleiß darauff sehen sollen / das keine strassen / gassen oder gemeineplatzen verengt/ jngezogen oder mit bawen vbersetzt werden/ derwegen auch vmbgahn/ beleit halten/ vnd besichtigung thun/ ob esan einichem ort geschehen were/ das es nit verhalten/ sonder ange-geben / abgestelt vnd gebessert werden möge.Gleichfalß soll hinfurter niemandt nahe bei der Statt-mauren