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Eine Logik für Schule, Haus und Leben : die in leicht verständlicher Sprache in das Reich des Wissens und Denkens führt, die Gymnasiasten für die höheren Studien vorbereitet, die Akademiker in den ihrigen unterstützt, und jedem, der sich über das Gemeine erheben will, Aufklärung und Bildung reicht
Entstehung
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der heilige Schrein dieser Vorstellungen, die sich bei jenemstufenweisen Erheben zu ihrer Glorie entfalten und uns jeneden vernunftlosen Geschöpfen ewig verhüllten Dinge und We-sen in ihrem stralenden Lichte zeigen. Dieser Erkenntnis we-gen wnd die Vernunft das Vermögen der Ideengenannt.

Wodurch aber wird der Verstand entwikelt? wie fangenwir cs an, daß wir verständig werden? wie können wir dengroßen Reichlhum edler Keime, die bei jedem Menschen indieser von der Vorsehung verliehenen Fähigkeit liegen, zu einersegenreichen Blüre entfalten? Ungefähr durch folgende Mit-tel: und zwar vor allem durch eine gleichmäßige Erhöhungund Vervollkommnung der übrigen Geistesgaben, hauptsächlichdes Vorstellungsvermögens und Gefühls, da in jenem dieFähigkeit zu denken sich bewegt, das Gefühl aber einen nichtzu berechnenden Einfluß auf das intelligente Prinzip imMenschen übt; indem es durch seine allbelebende Wärmedie Thätigkeit des Verstandes, dieses Lichtes i» unseremGeiste, ungemein erhöht, und sogar oft berichtigt.

Zweitens vervollkommnen wir diesen Urquell der Ge-danken durch das Anhören richtig durchgeführter Reden undwissenschaftlicher Darstellungen ariderer verständigen Geister,die unsere eigene Fähigkeit zur Entfaltung weken, zur Thä-tigkeic anregen und ihr die gehörige Richtung geben. Denndas geordnete Gedankensystem des einen hervorragenden Ta-lentes theilet sich auch den übrigen empfänglichen Gemüthernmit, belebt und leitet auch diese zu einen, glnklichen Gangedes Wirkens und Schaffens. Vornehmlich aber wird derVerstand gewekt und geübt durch ein fleißiges Studium derFilologse und Mathematik. Denn die Sprache ist das Er-zeugnis der Vernunft; wer daher eine fremde Zunge lernt,der erzeuget sie in sich selbst. Und erlernt er sie nicht durchbloses Anhören und Nachsprechen, wie die Kinder, sonderndurch das Studium der Grammatik, so kann dies Erzeugennicht ohne richtigen Vernunftgebrauch geschehen. Denn wie