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Die Grafen von Manderscheid : ein Sang von der Eifel
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Hatte Diedrich sie gar herzlichAuf die schamerglühten WangenSchnell geküßt. „Und nun, mein Vater,Bitten wir um Deinen Segen."

„Diese Überrumplung gilt nicht",

Lachend Walther draus entgegnet,

„Doch ich seh', mein treues Weib warMit bei der Verschwörung,- darum,

Wenn der Gerolsteiner will, soBin auch ich kein Rabenvater,

Und an Luitgardens Hochzeit,

Doch nicht früher, soll ein BrautpaarWieder der Familie Stolz sein." —

Was hat Diederich und GertrudNur mit Irmengard zu flüstern?

Warum Gurdafried so lächelt,

Und warum die Diener gar soEilig durcheinander laufen?

Warum schmückt man denn das KirchleinWie zur Hochzeit? Warum kommt dennPater Leydenecker in demBesten Sonntagsanzug? WarumIst denn Luitgardens Zimmer-Gar so bräutlich ausgestattet?

In dem tollen Freudentrubel