Was hast Du um mich gelitten.
Werd' dies ewiglich gedenkenUnd für jede Thräne, die DuUm mich hast geweinet, will ichTausendfach Dir Freude bringe»." —
„Wie ich glücklich bin, inein Hugo",
Flüstert Luitgarde, und dieAugen strahlen voller Liebe. —
Geigen, Cymbel und SchalmeienSpielen jetzt zum frohen Reigen,
Und wo vorher arge Trauer,
Herrschet ungebund'ne Freude.
„Vater, hast Du schon vergessen,
Was Du mir hast aufgetragen,
Eh' gen Trier Du gezogen?"
Fragte Diedrich. „LuitgardeWollt' mich nicht zum Manne haben,
Ich hätt' gerne sie genommen",
Sagt er scherzend, während GertruvSchmollend ihm das Köpfchen wendet,
„Doch ich Hab' ein Lieb gefunden-"
„Weißt Du denn, ob die Dich will", fragtGertrud. Stürmisch Lachen folgte.
„Ja, ja, ja", ruft Diedrich, und eh'
Gertrud sich noch recht versehen,