„Wie sagt' doch der Vater", spricht erSinnend: „und wenn Ihr Euch liebt, seiSie als Tochter mir willkommen."
„Doch ich lieb' sie nicht, und GertrudSoll allein die Meine werden!
Mutter, gut, daß Du grad kommst. DuKennst ja all des Vaters Wünsche,
Doch ich kann ihm nicht willfahren,
Denn ich liebe — ja, ich liebeGertrud, und nur sie allein werd'
Immer ich und ewig lieben.
Mutter, Du vermagst so vieles,
Und mein Glück war stets das Deine,Sei Du Schütz'rin meiner Liebe!" —„Sei nur nicht so ungestüm, meinSohn,' gern helf' ich Dir, denn GertrudIst mir eine liebe Tochter." —
„Mutter, liebes Mütterlein", ruftGertrud, die ganz ungehört insZimmer just getreten war, „seiMir nicht bös, daß ich gehorcht, derSchlimme Mensch hat mich behext, dochBin ich gern in seinem Banne. —
Doch jetzt mußt zur Niederburg DuGehen und Luitgarden sprechen,'
Zwar wird Dir es wenig nützen,
Bär. Die Grafen von Manderscheid.
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