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Die Grafen von Manderscheid : ein Sang von der Eifel
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Aber gieb mir meinen Diedrich,Den ich so von Herzen liebeLieber, guter --"

Weiter kam sie

Nicht, denn es umfingen sie zweiArme, und auf ihren LippenBrannten heiß Luitgardens Küsse.

„Wie Du mich erschreckt hast", sagteGertrud, „hast mich wohl belauschet?"Wie sie dann so weiter gehen,

Konnte Gertrud nicht genug vonIhrer Lieb' zu Diedrich sagen.

„Wenn Du ihn von Herzen liebst, soSoll er auch Dein Eigen werden.

Aber sag, liebt er auch Dich?" — DieAntwort blieb ihr Gertrud schuldig,Doch der Wangen tiefes Rot ließAhnen, daß sie es wohl wisse. —

Seltsam ist's und unbegreiflich,

Daß wir oftmals dem begegnen,Dessen Bild uns grad beschäftigt,

Wie wenn der Gedanken WilleUnbewußt ihn zu uns zwinge.

Gleichwie aus der Erd' gezaubert,