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Die Grafen von Manderscheid : ein Sang von der Eifel
Entstehung
Seite
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„Tausend zarte Btümlein blühn,

Hab' nicht Freude dran,

Tausend gold'ne Sternlein ziehnIhre Himmelsbahn.

Weder Stern noch BlümeleinWinken mir zum Gruß,

Weil ich so unglücklich binUnd ihn lieben muß.

Tausend Äuglein funkeln hellLiebevoll daher,

Tausend Perlen führt der QuellHin zum fernen Meer.

Perlen nicht und Äuglein nichtWinken trauten Gruß,

Weil ich so unglücklich binUnd ihn lieben muß!"

Schritte nahen sich dem Kirchlein,

Und Luitgarde sieht, wie GertrudGrade zum Altar sich wendet:

„Lieber Gott im Himmel sei nichtBöse, daß ich schon so früh zuDir heraufgekommen bin. DerSchlaf wich längst von meinem Lager;Hab' Dir ja so viel zu sagen!

Sieh, die schönste Kerze will ichDir zu Ehren hierher bringen,

Will mit Blumen reich Dich schmücken,