Sitzen der Pastor und Hugo,
Welcher wacker aß und zechte.
„Ist ein gar fürtrefflich Weinchen,
Euer Waldbeertränklein, stärkt denMagen, löst die Zunge. Glaub es,
Daß der Heilung bringet. — AberSagt, ist es noch weit zum GrafenWalther? Hab' ein Schreiben für ihnVon dem Erzbischof zu Trier,
Daß er Frieden halten solleMit dem Bruder, Grafen Richard.Warum liegen die sich immerIn den Haaren, frag' ich oftmals,
Sind doch Brüder!?" — Lächelnd hebetDer Pastor das volle Glas undLäßt die Sonne drin sich spiegeln,Nimmt dann langsam und bedächtigEinen Schluck des edlen Nasses:„Streiten sich halt um die Katze,
Wie so oft im Leben draußen.
Tapferer ist wahrlich keinerAls der gnäd'ge Herr, Graf Walther,Wo der Feind am dicksten steht, daIst er immer aufzufinden,
Aber mit dem kleinsten KätzleinKann man ihn zu Tode schrecken.