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In seiner Trauerrede zum Gedächtniss Heinrichs IV. er-innerte Bischof Fenouillet an die entsetzlichen Zustände, inwelchen der König das Land bei seinem Regierungsantritt ge-funden hatte. „Frankreich“, rief er aus, „war eine blutbefleckteSchaubühne, auf der Gott in seiner Gerechtigkeit eine furcht-bare Strafe wegen unserer Sünden an uns vollzog. Denn da erdie Zwietracht in den Familien, den Aufstand in den Provinzen,Räuberei auf dem Lande, Sittenlosigkeit, Atheismus, Ketzereiherrschend, Mildthätigkeit und frommen Sinn erstorben, dieGeistlichkeit ausschweifend, das Volk in Parteien zerspalten,den Adel herrschsüchtig, die Richter bestechlich, und das ganzeReich durch Ausschweifungen verdorben sah, schmetterte er aufAlle seine Sturmblitze nieder. So war die Lage Frankreichs,als unser grosser König zu seiner Rettung gesandt wurde.“
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