— Z28 —
voll Asche. Es war ihnen übel zumut, und keiner von ihnen >
begriff, wie sie einmal hatten denken und sich bereden können, ,
sie würden's gut haben, und des Vaters Herz werde ihnen ' ... ^
gehören, wenn's nur den Hätschelhans nicht mehr gäbe. ^ »
Diese Einbildung war längst und im voraus von ihnen ab- ,
gefallen, und sie wunderten sich, daß sie sie je hatten hegenkönnen. Schon unterwegs, insgeheim und auch in halben ""
Worten, die sie tauschten, hatten sie sich eingestanden, daß,soweit Jaakobs Liebe zu ihnen in Frage kam, Josephs Be- " ^ '
seitigung völlig nutzlos gewesen war.
Sie wußten ziemlich genau und konnten sich's denken, ^dlni r
wie es in Jaakob aussah, was sie betraf; die verwickelteUnannehmlichkeit, in der sie leben würden, war ihnen klar. d»I!m l
Auf irgendeine Weise, in seiner Tiefe und möglicherweise ^ k
ohne sich klar dazu zu entschließen, hielt er sie gewiß für des asi«
Knaben Mörder, auch wenn er nicht annahm, daß sie den Wck
Bruder eigenhändig erwürgt hätten, sondern das Tier dafür ZkltM.
einsetzte, das ihnen die Bluttat abgenommen und nach ihren tiksmi«
Wünschen getan hätte, so daß sie denn in seinen Augen auch layem
noch schuldlose, unangreifbare und also desto hassenswertere sichle
Mörder waren. In Wirklichkeit, wie sie wußten, verhielt es ZÄri I«
sich gerade umgekehrt: Sie waren schuldig, allerdings, doch larml
keine Mörder. Das aber konnten sie dem Vater nicht sagen;denn um sich vom dunklen Verdachte des Mordes zu reinigen,hätten sie ihre Schuld einbekennen müssen, und dagegen stand ^ ^
allein schon der bündelnde Eid, den sie freilich in manchen z
Augenblicken schon ebenso dumm zu finden bereit waren wie ^
übrige.
Kurzum, sie würden keine guten Tage haben, wahrschein-lich nicht einen mehr, - sie sahen es klar. Ein schlechtes