-2L9
von den Brüdern heute morgen hatte er Mühe gehabt, dieeinsilbige Sprechart mürrischer Verbissenheit festzuhalten, dieihnen jetzt zur Gewohnheit geworden war.
Der Verkauf
Zu achten also saßen sie unter den ausladenden Kiefer-bäumen und blickten mit trübem Blinzeln in jene Ferne, ausder das Gleißen gekommen war, das tanzende Irrlicht, dassie verwirrt und in diese verfluchte Zwicklage gelockt hatte.Da sahen sie ihren Bruder Naphtali, von Bilha, mit langenSprungschritten seiner sehnigen Beine von rechts durchsGebüsch kommen und sahen von weitem schon, daß er einWissen trug, es ihnen zu bringen. Doch waren sie wenig be-gierig danach.
„Ihr Brüder, ihr Kinder, ihr Freunde", packte er aus.„Nehmt dies zur Nachricht: Ein Zug von Jsmaeliternkommt geschritten von Gilead, die Nasen hierher gerichtet,und müssen bald da sein und vorüberziehen drei Steinwürfevon wo ihr sitzet! Es scheinen friedliche Heiden, mit Waren-gepäck, und wäre denklich ein Handel mit ihnen zu tätigen,wenn man sie anriefe!"
Sie wandten müde die Köpfe wieder hinweg, nachdem siegehört.
„Schon recht soweit", sagte der eine. „Gut, Naphtali,danke der Nachricht."
„Das Wenigste ist das!" setzte ein anderer aufseufzendhinzu. Dann schwiegen sie in verquältem Mißmut und hattennicht Lust zu Geschäften.
Nach einer Weile jedoch wurden sie unruhig, rückten hin