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2 (1934) Der junge Joseph
Entstehung
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Urahn derer, die in Zelten wohnen und Viehzucht treiben,Abrams Ahn, Jizchaks und Jaakobs, unseres sanften Vaters.Da haben wir den Verderb und die Bescherung, daß wirkeine Männer mehr sind, wie du sagst, Bruder Levi, sondernKlügler und Frömmler, und sind als wie mit der Sichelverschnitten, daß Gott erbarm'! Ja, wären wir Jäger odergar Seefahrer, das wäre was andres. Aber mit Jabal,Ada's Sohn, kam die Zeltfrömmigkeit in die Welt, dasEchäferwesen und Abrams Gottessinnen, das hat uns ent-nervt, daß wir zittern, dem würdigen Vater ein Leides zutun, und der große Rüben spricht: Die Rache ist Gottes.Aber ist denn auf Gott Verlaß und auf seine Gerechtigkeit,wenn er im Streite Partei ist und flößt selber dem nichts-würdigen Jüngling die Frechheit ein vermittelst abscheulicherTräume? Wir können gegen die Träume nichts tun", riefer leidend, so daß seine Stimme sich überschlug, „wenn sievon Gott sind und es bestimmt ist, daß wir uns beugen!"

„Aber gegen den Träumer könnten wir etwas tun", schrieGad, auch er aus gequälter Brust, „auf daß", setzte Ascherhinzu, „die Träume herrenlos wären und nicht mehr wüßten,wie wahr werden!"

„Das hätte geheißen", erwiderte Re'üben, „sich widerGott setzen so und so. Denn es ist gleich, sich gegen denTräumer erheben oder gegen Gott, wenn die Träume vonihm sind." Er redete in der Vergangenheitsform, sagte nicht„hieße", sondern „hätte geheißen", zum Zeichen, die Fragesei abgetan.

Dan war es, der nach ihm sprach. Er sagte:

„Hört, Brüder, und achtet auf meine Worte, denn Danwird Schlange und Otter genannt, und einer gewissen