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2 (1934) Der junge Joseph
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genannt, den Silpa gebar auf Lea's Schoß, so bin ich fürKain."

„Und ich meinerseits wollte kein junger Löwe mehr heißen,wie das Volk mich nennt", sagte Jehuda, „wenn ich nichtauch für Kain wäre und mehr noch für Lamech. Der hieltauf sich, meiner Treu, und schätzte nicht niedrig ein seinenStolz. .Siebenmal?' sprach er. ,Pah! Ich bin Lamech.Siebenundsiebzigmal will ich gerochen sein, und da liegt er,der Lasse, um meiner Strieme willen!'"

„Was mag's für eine Strieme gewesen sein", frug Jssak-har, der knochige Esel, „und worin mag's der erbärmlicheJüngling versehen haben gegen Lamech, den Recken, daßder nicht Gott noch Nimrod die Rache ließ, sondern nahmsie vielfältig mit eigener Hand?"

„Das weiß man nicht mehr", erwiderte diesem sein Halb-bruder Naphtali, von Bilha. „Des Jünglings Frechheit istunbekannt, und was Lamech abwusch mit seinem Blut, dasist aus der Welt Gedächtnis gekommen. Doch Hab' ich'svom Hörensagen, daß Männer in unseren Zeiten viel eklereSchande schlucken, als Lamech sich bieten ließ. Sie schluckensie, sagt man, die feigen Schlucker, und machen sich fort,woandershin, da sitzen sie dann, und in ihnen gärt der Schand-fraß, daß sie nicht essen noch schlafen mögen, und sähe sieLamech, den sie bewundern, so träte er sie hinten hinein,denn weiter sind sie nichts wert."

Er sagte es mit boshaft geläufiger Zunge, verzerrtenGesichts. Die Zwillinge ächzten und suchten die Fäuste zuballen, doch ging's nicht. Sebulun sprach:

„Das waren Ada und Zilla, die Weiber Lamechs. Ada istschuld, das will ich euch sagen. Denn sie gebar Jabal, den