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ausgeübt haben konnte, ein Gefühl, in dem Gads „Ist dasalles?" ihn noch bestärkte. Er schämte sich.
„Es ist dies und das", sagte Dan nach einem neuen Still-schweigen mit gepreßter Stimme, oder eigentlich so, daß nurdie ersten Silben seiner Äußerung Ton hatten, die letzten aberin einem Flüstern erstickten.
Joseph hob den Kopf. Er schöpfte neuen Mut. Es schien,daß dennoch sein Traum, wie er ihn erzählt hatte, nicht allerWirkung auf die Brüder bar gewesen war. „Ist das alles?"war niederschlagend gewesen, aber „dies und das" war tröst-lich und hoffnungsreich; es bedeutete „Allerlei" und „Garnicht wenig", es bedeutete „Potztausend" und dergleichen. Ersah in ihre Gesichter. Sie waren bleich allesamt, und in allenstanden senkrechte Falten zwischen den Brauen, was zusam-men mit starker Blässe einen eigentümlichen Eindruck macht.Ebenso wird ein solcher erzeugt, wenn in bleichen Mienen dieNasenflügel sehr stark gespannt sind oder die Unterlippezwischen die Zähne geklemmt ist, wie es hier gleichfalls mehr-fach zu beobachten war. Außerdem ging allen der Atem sehrstark, und da er's nicht ganz in gleichem Takte tat, so war esein zehnfach unregelmäßig durcheinandergehendes Schnaufen,das unter dem Schattentuch geschah und als Erzeugnis seinerErzählung, zusammen mit der herrschenden Blässe, denJoseph wohl etwas betreten hätte macken können.
Das tat es auch in gewissem Grade, aber auf die Weise, daßihm dies alles wie die Fortsetzung seines Traumes erschien,dessen seltsamen Doppelcharakter einer unheimlichen Freudeund freudigen Unheimlichkeit diese Wirklichkeit bewahrte;denn der erzielte Eindruck auf die Brüder war zwar nicht ganzglücklich, aber er war ossenbarvielstärker, als Joseph zeitweise