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sich in sogenannten Erinnerungen zu ergehen begann, die dasSchleiergcwand in ihm hervorrief: Wie nämlich „er",Eliezer, einst Rebekka aus Charrans Unterwelt als Braut-werber heraufgeführt und sie bei ihrer Ankunft im Oberenund bei der Annäherung ihres zukünftigen Gatten den Schleiergenommen und sich verhüllt habe. Und zwar warum? Auf daßIsaak sie erkenne. Denn wie hätte er sie erkennen sollen und ihrden Schleier heben, sie hätte sich denn zuvor verschleiert?„Ein Großes, mein Kind", sagte er mit so unbewegtem Ge-sicht, daß es aussah, als könne man es abnehmen und es wärevielleicht ein andres darunter, „hat Jisrael dir geschenkt, dennim Schleier ist Leben und Tod, aber der Tod ist im Leben unddas Leben im Tode, — wer es weiß, ist eingeweiht. Es mußtedie schwesterliche Mutter-Gattin sich entschleiern und ent-blößen am siebenten Höllentor und im Tode; da sie aber zu-rückkehrte ins Licht, verschleierte sie sich wieder, zum Zeichendes Lebens. Siehe das Saatkorn an: Sinkt es zur Erde, sostirbt's, auf daß es zur Ernte erstehe. Denn der Ähre ist schondie Sichel nahe, die im Schwarzmonde wächst als jungesLeben, da sie doch der Tod ist und den Vater entmannt, näm-lich zu neuer Herrschaft der Welt, und Saatfrucht rollt desTodes und Lebens aus der Sichel-Ernte. So ist im Schleierdas Leben nach der Entblößung im Tode, und alsobald schonist darin Erkennen und Tod, da doch wiederum im Erkennen dieZeugung ist und das Leben. Großes verlieh dir der Vater,Licht und Leben, da er dich verschleierte mit dem Schleier, dendie Mutter lassen mußte im Tode. Darum hüte ihn, Kind, daßihn dir niemand entreiße und nicht der Tod dich erkenne!"
„Danke, Eliezer!" antwortete Joseph. „Dielen Dank,weiser Großknecht, der mit Abram die Könige schlug und dem