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2 (1934) Der junge Joseph
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weil die Stunde, es wieder zu entdecken, noch nicht gekommenist. Im Fest hat jede Stunde ihr Wissen, und jede der Frauenist die suchende Göttin, ehe sie gefunden hat."

Aber dann finden sie den Herrn?"

Du sagst es. Er liegt im Gebüsch, und seine Seite ist auf-gerissen. Sie drängen alle herzu, heben die Arme und schreienschrill."

Du hast es gehört und gesehen?"

Du weißt, daß ich es schon zweimal gehört und gesehenhabe, aber ich nahm dir das Versprechen ab, es nicht demVater zu sagen. Hast du geschwiegen?"

Ich habe fest geschwiegen!" versicherte Benoni.Werdeich den Vater kränken? Ich habe ihn genug gekränkt mitmeinem Leben."

Ich werde auch wieder hingehen, wenn es herankommt",sagte Joseph.Jetzt schd wir ebenso weit entfernt vom vorigenMal wie vom nächsten Mal. Wenn sie das öl keltern, istdie Zeitenwende der Wiederkehr. Es ist ein wunderbares Fest.Der Herr liegt hingestreckt in den Sträuchern mit der klaffen-den Todeswunde."

Wie sieht er wohl aus?"

Wie ich ihn dir beschrieb. Er ist von schöner Gestalt, ausOlivenholz, Wachs und Glas, denn seine Augensterne sindaus schwarzem Glas, und sie haben Wimpern."

Er ist jung?"

Ich sagte dir ja, daß er jung und schön ist. Die Masern desgelben Holzes sehen feinem Geäder gleich an seinem Leibe,seine Locken sind schwarz, und der Schurz seiner Lenden istvielfarbig gewirkt, mit Perlen und Glasfluß darin und Pur-purfransen am Saum."