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2 (1934) Der junge Joseph
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in meiner Nase aus den Bäumen hier kommt oder von deinenWorten ist. Jetzt sind wir am Orte. Sieh, der Gaben sindmehr worden seit vorigem Male. Es sind zwei Saakgötterhinzugekommen in Rahmen und zwei keimende Schüsseln. Egwaren Frauen hier. Auch vor die Grotte haben sie Gärtleingestellt, die will ich besehen. Aber der Stein ist unberührt undnicht weggewälzt vom Grabe. Ob wohl der Herr darin ist,die schöne Gestalt, oder wo ist er?"

Es war nämlich seitlich im Abhang eine umbuschte undfelsige Höhle, nicht hoch, aber mannslang und unvollkommenmit einem Steine verschlossen, die diente den Weibern ausHebron zu ihren Festgebräuchen.

Nicht doch", erwiderte Joseph auf die Frage,die Gestaltist nicht hier und nicht sichtbar jahrüber. Sie ist verwahrt imTempel von Kirjath Arba, und nur am Fest, am Tage derWende, wenn die Sonne zu schwinden beginnt und das Lichtanheimfällt der Unterwelt, wird sie hervorgeholt, und dieFrauen handhaben sie nach den Bräuchen."

Sie setzen sie bei in der Höhle?" forschte Benjamin.Einmal fragte er zum ersten Male so, und Joseph belehrteihn. Später tat der Kleine öfters, als habe er die Belehrungvergessen, um sie aufs neue zu empfangen und Joseph überAdonai, den Schäfer und Herrn, den Gemordeten, um denKlage war in der Welt, reden zu hören. Denn er horchte dabeizwischen seine Worte hinein und auf den Ton und die Be-wegung seiner Rede, und es war ihm unbestimmt so, alsmöchte er dem Bruder dabei auf sein Gedankengeheimniskommen, das so schien es ihm in der Rede aufgelöst warwie das Solz im Meere.

Nein, daß sie ihn begraben, kommt später", antwortete