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2 (1934) Der junge Joseph
Entstehung
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Über diese Lüftung lachte der Kleine immer so sehr, daß erstolperte.

Wenn sie zur Myrtenschlucht kamen und zum Gotteshain,mußten sie sich trennen und hintereinander gehen, die engenBuschpfade wollten es so. Sie bildeten einen Irrgarten, indem sich umherzuschlagen sie immer unterhielt; denn es warspannend, wie weit ein geschlängelter Durchlaß das Vorwärts-dringen erlaubte, bis man vorm Undurchdringlichen festsaß,und ob es noch einmal, indem man bergan oder bergabwärtsausbog, ein Weiterkommen gab oder ob man umkehrenmußte, auf die Gefahr hin übrigens, den Weg, der einen soweit geführt, zu verfehlen und abermals in eine Sackgasse zugeraten. Sie redeten und lachten im Kampfe, indem sie ihreGesichter vor Schlägen und Kratzern schützten, und Josephbrach auch wohl kleine Zweige vom Gebüsch, das im Frühjahrweiß blühte, und sammelte sie in der Hand für später; dennhier war es, wo er sich immer mit Myrtengrün versah für dieKränze, die er im Haar zu tragen liebte. Anfangs hatte Ben-jamin es ihm darin gleichtun wollen, hatte auch für sein Teilgepflückt und den Bruder gebeten, auch ihm einen Kranz zumachen. Aber er hatte gemerkt, daß Joseph es nicht gern sah,wenn er auch sich mit Myrten schmückte, sondern diese Zier,ohne es geradezu auszusprechen, sich selber vorbehielt, wo-hinter, wie es dem Kleinen schien, eine Art von Gedankenge-heimnis steckte, wie Joseph solche auch sonst, das merkte Ben-jamin ebenfalls, bei sich hütete: denn gerade gegen ihn, dasBrüderchen, hielt er dabei nicht immer ganz dicht. Benonivermutete, es könne sich bei Josephs uneingestandener, aberauffallender Eifersucht auf den Myrtenschmuck vielleichtum die Erberwählung, die nominelle Erstgeburtswürde, die