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2 (1934) Der junge Joseph
Entstehung
Seite
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zu irgendwelcher Ansehnlichkeit und Bedeutung zu bringen,war es nötig, daß man die Dinge oder wenigstens einDing wichtig nahm. Urvater hatte die Frage unbedingtwichtig genommen, wem der Mensch dienen solle, und seinemerkwürdige Antwort darauf war gewesen: Dem Höchstenallein. Merkwürdig in der Tat! Es sprach aus der Antwortein Selbstgefühl, das man fast hossärkig und überhitzt hättenennen können. Der Mann hätte mögen zu sich selber sagen:Was bin und tauge ich weiter und in mir der Mensch!Es genügt, daß ich irgendeinem Elchen oder Ab- und Unter-gott diene, es liegt nichts daran." So hätte er es bequemergehabt. Er aber sprach:Ich, Abram, und in mir der Mensch,darf ausschließlich dem Höchsten dienen." Damit ßng allesan. (Dem Joseph geßel es.)

Es ßng damit an, daß Abram dachte, der Mutter Erde alleingebühre Dienst und Anbetung, denn ße bringe die Früchteund erhalte das Leben. Aber er bemerkte, daß sie Regenbrauche vom Himmel. Also sah er sich an dem Himmel um,sah die Sonne in ihrer Herrlichkeit, Segens- und Fluchgewalkund war auf dem Punkt, sich für sie zu entscheiden. Da jedochging sie unter, und er überzeugte sich, sie könne also nicht wohldas Höchste sein. Also blickte er auf den Mond und dieSterne auf diese sogar mit besonderer Neigung und Hoff-nung. Wahrscheinlich war es der erste Anlaß seines Ver-drusses und Wandertriebes gewesen, daß seine Liebe zumMonde, der Gottheit von Uru und Charan, gekränkt wordenwar durch übertriebene Staatsehren, die dem Sonnen-prinzip, Schamasch-Bel-Mardug, durch Nimrod von Babelzum Schaden Eins, des Sternenhirten, waren erwiesenworden: Ja, dies mochte die List Gottes gewesen sein, der