gangenheiten, die sich im Göttlichen verlieren, das in weite-rer Zeitentiefe wieder aus Menschlichem hervorgegangen.Der Zeitpunkt wird konimen, zu bemerken, daß es sich mitAbraham ähnlich verhielt. Für den Augenblick tut man gut,sich an Eliezer zu halten.
Dieser also war dem Abram nicht von „Nimrod" zum Ge-schenk gemacht worden — das hak als Fabel zu gelten. Er warvielmehr aller Wahrscheinlichkeit nach Abrams natürlicherSohn gewesen, gezeugt mit einer Sklavin und geboren ver-mutlich zu Damaschki während des Aufenthaltes derAbrahamsleute an diesem blühenden Ort. Abram hatte ihmspäter die Freiheit geschenkt, und seine familiäre Rangstufewar etwas niedriger als diejenige Jsmaels, des SohnesHagars, gewesen. Don seinen Söhnen, Damasek und Elinos,hatte der Chaldäer, der ja lange kinderlos blieb, den älterenursprünglich als seinen Erben betrachten müssen, bis zuerstJsmael, danach aber Jizchak, der wahrhafte Sohn, geborenworden waren. Aber auch nachher war Eliezer unter denAbrahamsleuken eine bedeutende Person geblieben, und seinwar die Ehre gewesen, als Brautwerber für Isaak, das ver-wehrte Opfer, gen Naharina zu ziehen.
Oft und gern, das wissen wir schon, erzählte er dem Josephvon dieser Reise, — ja, wir lassen uns, vielleicht allzu willig,verführen, hier einfach das Wort „er" hinzuschreiben, ob-gleich es nicht Abrams Eliezer war, der zu Joseph sprach,nach unseren heimischen Begriffen nicht. Was uns verführt,ist die Natürlichkeit, mit der er „ich" sagte, wenn er auf dieBrautfahrt zu sprechen kam, und die Widerspruchslosigkeit,mit der sein Schüler diese in Mondlicht liegende grammatischeForm über sich ergehen ließ. Er lächelte zwar, aber er nickte