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Herr und Frau Grotemcier. Plötzlich zurückfahrend.) DerOnkel, — die Tante! —
Grotemeier. Kommen in dem neuen Lustspiel desmonsionr Neffen auch wieder der Onkel und die Tanteals komische Personen vor? wie damals in dem säubernGedicht? he?
Frau Grotemeier. Komm, lieber Konrad, laß unsgehen. Der Herr Neffe scheint wenig Gewissensbissedarüber zu haben, daß er uns damals in der tiefstenSeele gekränkt hat.
Willibald (für sich). „Lieber Konrad," sagte sie, dashabe ich aus ihrem Munde noch nie gehört.
Käthchen. Was, Sie sind der Onkel und die Tantedes Herrn Willibald?
Grotemeier. Wir haben diese zweifelhafte Ehre.
Käthchen. Und demzufolge Mann und Frau?
Frau Grotemeier. Ja, und wir freuen uns dessen,nicht wahr, lieber Konrad? (Grotemcier schlingt den Armum seine Frau.)
Käthchen. Und Sie Beide wollten sich scheidenlassen? und das war eben der Versöhnungskuß?
Grotemcier. Dank der Bureauthür, die die jungeFrau Doctorin verschlossen hatte.
Frau Grotemeier. Und Dank dem schönen Beispielvon Eheglück, das wir hier bei dem jungen Paare gefunden.
Käthchen. Robert, in Deiner Advocatenstube ist einProceß gewonnen worden, ohne daß Du zum Gericht zugehen brauchtest. Aber der Proceß ist noch nicht zuEnde. (Sie nimmt Willibald bei der Hand und führt ihnauf Herrn und Frau Grotemeier zu.) Sie haben gesehen,wie freudig dieser junge Mann eben hereinstürzte, undSie sehen, wie ganz zerknirscht er jetzt dasteht. Ebennoch war er ein himmelhoch jauchzender Poet, jetzt ist erein zu Tode betrübter Neffe. Ich versichere Sie aber,er hat eben so viel Talent ein guter Neffe wie ein guterDichter zu sein.
Robert. Und es thut ihm so leid, daß er Siedamals beleidigt hat.