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Und wenn wir die Erreichung nicht eideben,
Des rothen Löwen Bahn geht fort und fort —
Zu einer Weltstadt sucht sich zu erhebenAn Rhein und Düssei unser Heimathort.
Wem danken ivir den schon erworbnen Segen,
Den Hoffnungsblick zukünft’ger Zeit entgegen?
Als einst nach welterschütterndem GetümmelDes fränk’schen Cäsars Joch zerbrochen war,
Da schaut’ die Düsseinixe auf zum HimmelUnd schweben sah sie einen schwarzen Aar.Misstrauisch sah sie auf zu seinen Schwingen:
Du Adler hemmst mir Licht und Sonnenschein,Willst mich in deiner Flügel Schatten zwingen,
Und sonnig glänzen muss mein Vater Rhein.
Zieh heim gen Ost — in deinem Bann gehalten,Kann meine Stadt sich nimmermehr entfalten.
Die Sonne schien zu Rhein und Düssei nieder,
Kein Adlerflügel hemmte ihre Gluth,
Es kamen dunkle Wolken hin und wieder,
Der Aar zertheilte ihre schwarze Fluth.
Und Ungewdtter hoben an zu blitzen,
Dem Rhein, der Düssei Vater, zugekehrt,
Da schoss der Aar und griff die zack’gen SpitzenUnd schleudert sie zurück an ihren Heerd.
Die Düsselnix’ schaut’ auf zu ihm in Thränen,
— Es floss viel Blut, auch Blut von diren Söhnen.
Doch von der Ostsee bis zu den VogesenSieht sie entzückt ein einig Vaterland,
Da ruft sie aus: mit meinem ganzen Wesen,
0 Zollernadler, Dir mit Herz und Hand!
Du bist’s, der alle, alle uns gerettet,
Du hochgewalt’ger schwarzer Zollernaar,
Mein rother Löwe ist an Dich gekettet,
Er wird Dir folgen jetzt und immerdar.
Nur wo Du über ihm in lichten Höhen,
Wird fest im Grund sein Wappenanker stehen!
Siebentes Bild.
-»sK~-