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Noch ruhte das Eisen im Bergesschacht,
Es ward keine Antwort dem Holme,
Noch lag, von den Nibelungen bewacht,
In der Tiefe des Rheinstroms die Krone.
Noch sollte verfiiessen manch’ finsteres JahrUeber Eisen und Gold in der Tiefe,
Bis einst aus der Ferne der Zollern'sche AarAn die Sonne die beiden beriefe.
Und Düsseldorfs Stadtthor ward aufgethan,
Man hat es nicht lange bestritten;
Und der Sansculottes wilder Armada voranKam die Göttin der Freiheit geschritten.
Und Eure Ahnen sie haben’s geschaut,
Sie konnten es treulich bekunden,
Und sie haben’s den Kindern und Enkeln vertraut,Wie sie diese Freiheit gefunden.
Sechstes Bild.
VII.
Unter dem Uollernaar.
Es hat wohl Mancher einst von unsern AhnenGedankenvoll den Blick zurückgelenkt,
Wenn donnernd auf Vergehns und Werdens BahnenZur Neige sein Jahrhundert sich gesenkt.
Doch mächt’ger brausend, strudelnd, wellenthürmendUnd wechselnder im Werden und VergehnHat Niemand wohl der Weltgeschichte StürmenBeim Schlüsse eines Säculums gesehn,
Als wer da heufgen Tags mit hellem BlickeAufs scheidende Jahrhundert schaut zurücke.
Viel längst Verschollnes wieder aufgewecket,
Mit neugebornem Leben Seif an Seif,
Was ewig dauernd schien, dahingestrecket,
Das Bleibende in neu gewebtem Kleid.