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600-jährige Jubiläums-Feier Düsseldorfs vom 13. bis 16. October 1888 : 1288 - 1888 ; Fest-Aufführung im Stadt-Theater bestehend aus Dichtung ... und lebenden Bildern
Entstehung
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Er blinket hell aut unser kleines Land,

Auf unser täglich Thun und Treiben niederUnd der Erinnerungen theures BandKnüpft er mit längst verschollnen Ahnen wieder.Er knüpft beständig und in stiller WeiheDies Band vom Grab zur Wiege stets aufs neue.

Und diesen Freund, der Heimathsliebe Stern,

Wir sehn ihn heut in hellerem Schimmer blinken,Aus Zeiten, die uns nah und die uns fernDie Grüsse einer Ahnenreihe winken;

Denn sechs Jahrhunderte verflossen heuer,

Seit er erhellt die Scholle, die uns theuer.

Der Geist, der diesen Stern bewohnt, will EuchBegrüssen jetzt aus wechselvollen ZeitenUnd Euch zum Gruss aus seinem weiten ReichManch buntes Bild vorüber lassen gleiten;

Denn bunt schaut stets vergangener Zeit Getriebe.Erscheine denn Du:Geist der Heimathliebe! u

Geist der Heimathliebe tritt auf undspricht diese sowiedie folgenden Dichtungen

I.

Germanen und Düsseinixe.

Eh' ich geboren hier am NiederrheinUnd mit der Düsseinixe mich verbündet,

Eh ich zum Bau gefiiget Stein auf SteinUnd Heerdfeur neben HeerdfeuT angezündet,

Wenn auch im Strom sich gleich blieb Well und

Welle

Ein andres Antlitz zeigte diese Stelle.

Es rauschte hier der unberührte WaldAus eigner Kraft sich stetig neu gebärend,

Von Dammwilds Ruf und Schakals Schrei durch-schallt,

Dem Wolf, dem Räuber, freie Jagd gewährend.Hier bog der Ur sein mächtig Haupt zum Streite,Stolz kreist der Aar hoch über Waldes Breite.