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Der Tod in Venedig : Novelle
Entstehung
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einer Tußfpitze Tiguren im feuchten Sande zeichnend, und gingdann in die feicßte Vorfee, die an ihrer tiefßen Steife noch nichtfeine Knie benetzte, durchfchritt fie, fäjfg vordringend, undge*fangte zur Sandhanh. Dort fand er einen Augenhfich, das Ge*ficht der Weite zugehehrt, und begann hierauf, die fange undfchmafe Sfreche enthföften Grundes nach finhs hin fangfam ah*zufchreiten. Vom Teftfände gefchieden durch breite WaJfier, ge*fihieden von den Genofifen durch fiofze Laune, wandefte er, einehöchfi ahgefonderte und verhindungsfofe Erfcheinung, mit flat*terndem Haar dort draußen im Meere, im Winde, vorm Hebet*hafi*Grenzenfofen. Ahermafs hfieh er zur Ausfchaufiehen. Undpfötzfich, wie unter einer Erinnerung, einem Impufs, wandte erden Oherhörper, eine Hand in der Hüfie, in fchöner Drehungaus feiner Grundpofitur und hfichte über die Schütter zum Ufer.Der Schauende dort faß wie er einfi gefeflen, afs zuerft, vonjener Schwede zurückgefandt, diefer dämmergraue Bfich demfeinen begegnet war. Sein Haupt war an der Lehne des Stuhfesfangfam der Bewegung des draußen Schreitenden gefofgtj nunhob es flieh, gfeichfam dem Bficke entgegen, und fanh auf dieBrufi, fo daß feine Awgen von unten fahen, indes fein Antfitzden fchfaffen, innig verfunhenen Ausdruck tiefen Schfummerszeigte. Ihm war aber, afs oh der hfeiche undfiehfiche Pfychagogdort draußen ihm fächfe, ihm winkej afs oh er, die Hand ausder Hüfie föfend, hinausdeute, voranfehwehe ins Verheißungs*vod*Ungeheure. Und wie Jo oft machte er flieh auf, ihm zufofgen.

Minuten vergingen, bis man dem feitfich im Stuhfe Hinab*gefunkenen zur Hiffe eifte. Man brachte ihn auf fein Zimmer.Und noch deflefhen Zages empfing eine refpektvoff erfchütterteWeft die Hachricht von feinem Tode.

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